Ein herzliches Willkommen

 Familie Ahmed aus Pakistan freut sich über die deutsche Staatsangehörigkeit und trug sich ins Gästebuch der Stadt ein.  Foto: stö
  • Familie Ahmed aus Pakistan freut sich über die deutsche Staatsangehörigkeit und trug sich ins Gästebuch der Stadt ein. Foto: stö
  • hochgeladen von Archiv-Artikel Siegener Zeitung

stö - Freunde und Familienmitglieder standen mit der Kamera bereit: Es war ein besonderer Augenblick, als sich die neuen deutschen Staatsbürger ins Gästebuch der Stadt Siegen eintrugen. Im Rahmen der Einbürgerungsfeier bekamen die 18 von 151 geladenen Gäste gestern symbolisch das Grundgesetz überreicht und sangen gemeinsam die deutsche Nationalhymne in Begleitung von Akkordeon-Spieler Alexander Schmidt. Bürgermeister Steffen Mues hieß die „frischgebackenen“ Staatsbürger im großen Sitzungssaal des Geisweider Rathauses willkommen.

Die im vergangenen Jahr eingebürgerten Menschen stammen aus allen Teilen der Welt, genau genommen aus 47 Ländern. Die meisten von ihnen kamen aus der Türkei (30), aus dem Kosovo/ Serbien (16), dem Iran (neun) und Polen (neun). Steffen Mues erwähnte, dass normalerweise die gewählten Volksvertreter auf den Stühlen des Sitzungssaals Platz nähmen, aber jeder der Anwesenden die Möglichkeit habe, selbst dort zu sitzen und damit Demokratie aktiv mitzugestalten. Dies sei sogar seine Erwartung. Dazu zähle auch, von der Wahlberechtigung Gebrauch zu machen. Der Schutz der freie Meinungsäußerung, der Minderheiten, der Vielfalt, der Toleranz und der Rechtsstaatlichkeit: Das alles beinhalte die Demokratie.

Respekt zeigte das Stadtoberhaupt vor der Entscheidung der Neubürger. Zugleich sprach er ihnen seinen Dank aus, denn es sei ein großer Vertrauensbeweis in das Land. Und: Der Schritt solle nicht bedeuten, dass sie ihre Wurzeln vergäßen oder leugneten. Das erwarte niemand von ihnen. Einer, der den entscheidenden Schritt gewagt hat, ist Tanveer Ahmed aus Pakistan. Eigentlich ist er, wie viele andere, kein „neuer Bürger“, sondern schon lange mit dem Land verbunden. Seit sieben Jahren lebt der Volkswirtschaftsstudent mit seiner Frau und seinen drei Kindern (neun, elf und zwölf Jahre) in Deutschland. Jetzt freut sich die Familie über die Chancen, die mit der neuen Staatsbürgerschaft verbunden sind.

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