Ein Name für die Wirklichkeit

 Klaus Aderhold, Maike Schröder und Peter Liedtke (v. l.) freuen sich auf den Umbau des Abenteuerdorfes Wittgenstein, das ehemalige Freizeitzentrum des Kirchenkreises. Foto: Martin Völkel
  • Klaus Aderhold, Maike Schröder und Peter Liedtke (v. l.) freuen sich auf den Umbau des Abenteuerdorfes Wittgenstein, das ehemalige Freizeitzentrum des Kirchenkreises. Foto: Martin Völkel
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vö - Im Abenteuerdorf Wittgenstein – dem ehemaligen Freizeitzentrum Wemlighausen – hat die neue Zeitrechnung längst begonnen. Und die macht sich nicht nur an der noch ungewohnten Namensgebung fest. „Der Name bildet doch nur ab, was hier schon lange Wirklichkeit ist“, sagte der Schmallenberger Pfarrer Peter Liedtke, der stellvertretende Synodalassessor des Kirchenkreises Wittgenstein, am Freitag beim Pressetermin in Wemlighausen. Hier gebe es viel zu entdecken, es sei eben abenteuerlich.

Der Evangelische Kirchenkreis Wittgenstein ist dabei, die zweifelsfrei außergewöhnlich gelegene Anlage den veränderten Bedürfnissen ihrer Kunden anzupassen. Grundvoraussetzung dafür war der entsprechende Beschluss der Herbstsynode des Kirchenkreises, die vor wenigen Wochen den Weg für Baumaßnahmen in einer Größenordnung von insgesamt 1,75 Mill. Euro frei machte. Wie berichtet, entstehen in Wemlighausen moderne Tagungsmöglichkeiten. Der neue Veranstaltungsraum soll Gruppen einen perfekten Platz für große Veranstaltungen bieten. Die Blockhäuser erhalten neue sanitäre Einrichtungen, endlich eine solide Heiztechnik und im Anbau von Haus III entstehen zusätzliche Räume für integrative Unterkünfte für Menschen mit Behinderung. „Integration ist ein ganz wichtiger Baustein unserer künftigen Arbeit“, betonte Klaus Aderhold, der langjährige Leiter des Hauses in Wemlighausen.

Parallel zum angepeilten Umbau wird die Marke Abenteuerdorf aufgebaut. Mit einer klar definierten Zielsetzung: Das Abenteuerdorf soll im Raum Bad Berleburg zu einem Markenzeichen des Kirchenkreises werden, die Einrichtung will ab 2016 deutlich mehr Gäste anlocken. Peter Liedtke drückte es so aus: „Es muss uns gelingen, das Haus in den Köpfen noch präsenter zu machen.“ Parallel ist zudem ein gutes Stichwort für die laufenden Arbeiten in 2015 und die Belegung mit Übernachtungsgästen. Denn zumindest ein Teil des Umbaus soll bei laufendem Betrieb umgesetzt werden. „Anfragen für das kommende Jahr lohnen sich auf jeden Fall. Wir werden gegenüber den Gruppen klar kommunizieren, was möglich ist und welche Einschränkungen es möglicherweise gibt“, betonte Klaus Aderhold.

Den detaillierten Zeitplan für den Umbau will der Kirchenkreis bei einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 7. Januar, skizzieren. Bei dieser Gelegenheit sollen möglichst viele Menschen angesprochen werden, die sich ehrenamtlich in die Realisierung des Projektes einbringen wollen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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