Ein Novum in Nordrhein-Westfalen

 Mit der Gründung der Waldbesitzervereinigung Wittgenstein wollen die Waldbauern ihr Holz noch besser vermarkten. Dafür haben sich mehrere Forstbetriebsgemeinschaften zusammengeschlossen. Foto: Björn Weyand
  • Mit der Gründung der Waldbesitzervereinigung Wittgenstein wollen die Waldbauern ihr Holz noch besser vermarkten. Dafür haben sich mehrere Forstbetriebsgemeinschaften zusammengeschlossen. Foto: Björn Weyand
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howe - Gemeinsam sind wir stark – das sagten sich auch die Forstbetriebsgemeinschaften der Regionen Unteres Edertal mit Beddelhausen, Hatzfeld, Teilen Elsoffs, Christianseck und Schwarzenau, dann der Region Heilige Holz mit Alertshausen, Bromskirchen, Diedenshausen und Wunderthausen sowie der Region Sassenhausen mit Richstein, Arfeld, Dotzlar und Sassenhausen.

Sie schlossen sich zur Waldbesitzervereinigung Wittgenstein zusammen und vermelden in Kürze frohe Kunde. Denn nachdem der Vorstand unlängst einen Antrag auf Anerkennung als Forstbetriebsgemeinschaft an den Landesbetrieb Wald und Holz NRW gestellt hatte, soll diese Anerkennung nun besiegelt werden.

Am Freitag, 14. Februar, treffen sich die Waldbauern und Waldbesitzer der neuen Vereinigung zur ersten Generalversammlung in der Schwarzenauer Mehrzweckhalle. Dann überreicht der Landesbetrieb Wald und Holz eine entsprechende Urkunde. In einer Pressemitteilung spricht der Landesbetrieb von einem „Novum in NRW“. Erstmals in Nordrhein-Westfalen werde eine Waldbesitzervereinigung durch den Landesbetrieb Wald und Holz NRW anerkannt.

Auf über 3500 Hektar hätten sich 650 Waldbesitzer, die bislang in verschiedenen Forstbetriebsgemeinschaften organisiert waren, freiwillig zusammengeschlossen, um die forstliche Betreuung durch das Forstamt Siegen-Wittgenstein zu professionalisieren. Auch die Holzvermarktung mit einem jährlichen Umsatz von mindestens rund zwei Mill. Euro – Tendenz steigend – solle optimiert werden.

„Bei dieser einzigartigen Zusammenarbeit zwischen Waldbesitzern und Forstamt, länderübergreifend nach Hessen, sollen insbesondere waldbauliche Projekte, die Mobilisierung vorhandener Holzpotentiale sowie Konzepte für eine langfristige, höhere Holzbereitstellung erarbeitet und umgesetzt werden.“ Selbstverständlich stehe das Forstamt mit seinen Mitarbeitern auch in allen anderen Fragen der Waldwirtschaft, des Naturschutzes, der hoheitlichen Belange und betrieblicher Form weiter zur Seite.

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