Ein  „Schwarzes Wochenende“

 Doppelt gemoppelt hält besser, sagt der Volksmund. Und das nahmen sich hier wohl die beiden Dresselndorfer Timo Otto (links) und Andre Hoffmann (rechts). zu Herzen. Dennoch verlor der TV Dresselndorf am Ende gegen Monheim mit 2:3. Foto: hajo
  • Doppelt gemoppelt hält besser, sagt der Volksmund. Und das nahmen sich hier wohl die beiden Dresselndorfer Timo Otto (links) und Andre Hoffmann (rechts). zu Herzen. Dennoch verlor der TV Dresselndorf am Ende gegen Monheim mit 2:3. Foto: hajo
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TV Dresselndorf - SG Mondorf 2:3 (21:25, 25:23, 25:21, 21:25, 8:15)- Die mit einem „Rumpfteam“ angetretenen Dresselndorfer musste im ersten Spiel des Jahres gegen den „Angstgegner“ aus Mondorf eine knappe Niederlage quittieren. „Mondorf liegt uns einfach nicht, das hat sich wieder einmal gezeigt, auch wenn wir auf einige wichtige Spieler verzichten mussten“, berichtete TVD-Coach Tom Brinkmann, „dennoch haben wir anständig dagegen gehalten und immerhin einen Punkt geholt, auch wenn sogar die Chance zum Sieg da war.“ Die Südsiegerländer kamen schlecht ins Spiel und verloren den ersten Durchgang, steigerten sich aber und entschieden - auch dank eines starken Dennis Bäumer - die folgenden Sätze für sich. Die 2:1-Satzführung schien die Hausherren allerdings zu lähmen, während die mit 14 Akteuren angereisten Gäste im vierten Durchgang offensichtlich ihre ideale Aufstellung gefunden hatten und von nun an die Partie dominierten. „Insgesamt bin ich mit der Leistung nicht unzufrieden, aber trotzdem ist die Niederlage ärgerlich.“

FS Duisburg - VC Freudenberg 3:2 (16:25, 25:17, 25:18, 24:26, 16:14) -  „Wir haben mit einer Klatsche gerechnet, haben einen Punkt geholt, einen Punkt verloren und ein Wechselbad der Gefühle durchlebt“ - so fasste Norbert Homrighausen, Trainer der Freudenberger, das Geschehen in Duisburg zusammen. Die ohne vier Stammspieler angetretenen „Flecker“ starteten gezwungenermaßen mit einer neuen Grundaufstellung in die Partie, was man allerdings zu Beginn kaum merkte: Den ersten Durchgang gewannen die Gäste deutlich mit 25:16, und im zweiten Durchgang gestaltete sich das Spiel bis zum 15:15 ausgeglichen, ehe eine Aufschlagserie den Duisburgern den Satzausgleich bescherte. Auch im 3. Satz stellten vor allem die Duisburger Aufschläge das Homrighausen-Team vor Probleme. In den 4. Satz starteten die Freudenberger dann verbessert (5:1), mussten jedoch einen Negativlauf (7:12) sowie den Ausfall von Robin Klaus verkraften. Dennoch kämpften sich die Siegerländer wieder heran und glichen dank einer starken kämpferischen Leistung zum 2:aus. Die gute Form retteten die „Flecker“ zunächst in den Tie-Break und gingen mit 4:0 in Führung, danach kamen aber auch die Hausherren wieder auf, sodass sich ein ausgeglichener, spannender Entscheidungssatz entwickelte, an dessen Ende die Gastgeber das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite hatten.

SG Eichen-Kreuztal - SG Coesfeld/Marl 2. 0:3 (22:25, 22:25, 11:25)- Eine verdiente Niederlage zum Jahresbeginn mussten die Nordsiegerländer einstecken, die zu keinem Zeitpunkt richtig zu ihrem Spiel fanden und den Gegner damit gewähren lassen mussten. „Wir haben mit unseren Aufschlägen zu wenig Druck gemacht, sodass die Gäste ihre Angriffe durchbringen konnten“, resümierte Eichen-Kreuztals Coach Andreas Irle. „Leider haben wir auch den Kampfeswillen vermissen lassen, der uns sonst auszeichnet.“ Der 1. Satz verlief bis zum 20:20 ausgeglichen. In der Folgezeit hinterließen die Gäste den etwas besseren Eindruck, auch wenn sie sich nicht deutlich absetzten. Im 3. Satz war die Luft dann jedoch raus, und die Kreuztaler leisteten kaum noch Gegenwehr. „Ich hoffe, dass wir am kommenden Wochenende beim schweren Auswärtsspiel in Bochum eine Reaktion zeigen“, nahm Andreas Irle seine Mannschaft schon in die Pflicht.

VC Nienburg - VC SFG Olpe 3:2 (25:16, 24:26, 22:25, 25:22, 15:12)t Mit nur acht Spielerinnen und ohne Trainer Michael Jürgens, der von Zuspielerin Sarah Wolfschläger vertreten wurde, reisten die Olperinnen zum VC Nienburg und mussten dort eine unnötige Niederlage hinnehmen. Zwar fanden die Sauerländerinnen nur schwer ins Spiel, hatten im Aufschlag und in der Annahme Probleme und mussten den 1. Satz mit 16:25 abgeben, steigerten sich aber im zweiten Durchgang, in dem Kristin Bürger mit einer tollen Aufschlagserie den Grundstein zum 1:1-Satzausgleich legte. Dieser Erfolg schien die Gäste zu beflügeln, die nun auch furios in Satz 3 starteten und 12:1 in Führung gingen. Beim Satzball von 24:22 kam Rike Imhäuser zu ihrem ersten Einsatz und sorgte mit ihrem direkten Aufschlagpunkt für den Satzgewinn. Im 4. Satz nahmen aber die Hausherrinnen das Heft wieder in die Hand und retteten sich in den Tie-Break, den sie dann auch mit 15:12 für sich entschieden.

RWR-Volleys Bonn - TV Salchendorf 3:0 (25:21, 25:17, 25:20)- Einen klassischen Fehlstart ins neue Jahr legten die Salchendorferinnnen hin, die eine klare Pleite bei den gut aufgelegten Bonnerinnen erlitten. „Das Spiel war leider so deutlich, wie es das Resultat widerspiegelt, wir kamen zu keinem Zeitpunkt für einen Satzgewinn in Frage“, berichtete TVS-Trainer Alfred Terkowsky schonungslos.  „Wir hatten keine gute Wintervorbereitung, und das hat man gemerkt - Bonn war deutlich weiter“, analysierte Terkowsky weiter.

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