»Ein Tag Feiern reicht Setzen nicht«

7. Dorfgemeinschaftsfest begann gestern mit buntem Abend / Weitere Höhepunkte folgen

Obersetzen. »Bi os e Setze« heißt es seit gestern Abend in Obersetzen. Unter diesem Motto veranstaltet die »Arbeitsgemeinschaft Dorfgemeinschaftsfest Setzen« nach vierjähriger Pause an diesem Wochenende ihr 7.Dorfgemeinschaftsfest. Den Auftakt bildete gestern ein Dorfgemeinschaftsabend, gestaltet von den sechs Setzer Ortsvereinen. Dafür, dass die Gäste nicht einrosteten, sorgten die »Weitlahner Buam« aus dem bayerischen Schleching, die am gesamten Festwochenende für die musikalische Umrahmung sorgen. Zwischen den einzelnen Programmpunkten gaben sie zünftige Stimmungslieder vor allem aus ihrer Heimat zum Besten. Aber auch in Setzen kam die Musik des Sextetts gut an.

Den Auftakt bildeten die Setzer Haubergslerchen mit den beiden Liedern »In unserem Dorf« und »Du bist du«. Sie hatten sich, wie Moderator Jochen Peutz betonte, für das erste Dorfgemeinschaftsfest 1983 formiert, um eigentlich nur ein Lied zu »trällern«. Doch daraus sei eine richtige kleine »Karriere« geworden. An jedem Dorfgemeinschaftsfest hätten sie teilgenommen. Es folgten die jüngsten Teilnehmer des Abends: die Setzer Strolche. In der Kindergruppe des Heimatvereins sind alle »Strolche« zwischen vier und acht Jahren alt. Aber tanzen zu modernen Rhythmen konnten sie schon fast wie die »Alten«.

Nach der Setzer Volkstanzgruppe, die mit zwei Auftritten die mehrere hundert Menschen zählende Schar im Festzelt auf dem Obersetzener Bolzplatz unterhielt, betrat die junge, aber energiegeladene »Powergroup« die Bühne. Mit einer tollen Tanzvorführung zu drei populären Hits rissen sie die Setzener mit. Danach ein weiterer Höhepunkt: Die Stolperhaneser, allesamt orientalisch gekleidet, begeisterten die Massen u.a. mit einer »Interpretation« des alten De-Höhner-Gassenhauers »Die Karawane zieht weiter«. So ging es Schlag auf Schlag weiter im Programm, runde zweieinhalb Stunden lang. Kein Wunder, Setzen will unterhalten werden. Wie sagte doch Moderator Jochen Peutz: »Wenn Setzen feiert, dann reicht ein Tag nicht aus. Dann müssen es schon mindestens drei sein.«

Und so findet das Festwochenende heute nachmittag ab 14 Uhr mit einem Altennachmittag seine Fortsetzung. Ab 20 Uhr kann beim Unterhaltungsabend das Tanzbein geschwungen werden. Morgen wird dann um 9 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst im Festzelt gehalten, und um 10.30 Uhr gibt es zum Abschluss ein Frühschoppenkonzert mit Erbsensuppenessen.

matz

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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