Ein träumender Herrscher

Der verrückte Professor erzählt eine spannende Geschichte aus der Bibel.  Foto: soph

soph Trupbach. Kindern ist schon mal langweilig. Auch den drei Freunden fällt nichts ein, was sie mit ihrer Zeit anfangen können. Da treffen sie den verrückten Professor, der sie mit in sein Labor nimmt und ihnen seine neue Erfindung, eine Hologramm-Maschine, zeigt. Mit der kann er Geschichten nicht nur erzählen, sondern auch in Bildern zeigen. Er erweckt mit einem Lasergerät eine Geschichte aus der Bibel zum Leben.

König Nebukadnezar ist ein mächtiger Herrscher, sein Volk liebt ihn sehr, und er hält selbst viel von sich. Aber dann hat er einen Traum, der Nacht für Nacht zurückkehrt. Also lässt er Hellseher in den Palast kommen, die ihm sagen sollen, was er träumt und was dies zu bedeuten hat. Als die ihm nicht helfen können, wird er sehr wütend und lässt seine Berater einsperren. Erst der Jude Daniel kann dem König helfen. Er sagt ihm, dass die Statue, von der der König nachts träumt, das Symbol seiner Macht ist. Daraufhin lässt Nebukadnezar eben diese Statue nachbauen. Alle Untertanen sollen sich vor ihr verneigen und seine Herrschaft feiern. – Rund 60 Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 15 Jahre zeigten in der Turnhalle in Trupbach eine tolle Leistung. Unter der Regie von Alexander Lombardi (Verein „Wort des Lebens“) präsentierten sie das Musical „Nebukadnezar“, das an nur zwei Wochenenden einstudiert wurde. Bereits zum vierten Mal ist Lombardi mit dem Konzept „Kids in Action“ zu Gast in der ev. Gemeinschaftsgemeinde Trupbach, um eines seiner Musicals (Musik: Gregor Breier) mit interessierten Kindern einzustudieren. Vorab bekommt jeder Teilnehmer eine CD mit den Stücken: „Das Lernen der Lieder ist nicht so schwer, viel schwieriger wird es bei der Inszenierung.“ Die Abfolge, die Präsenz und natürlich nicht zuletzt Gesang und Schauspiel müssen sitzen, bevor das Musical auf der Bühne gezeigt werden kann. Lombardi unterstützt seine Schützlinge mit zahlreichen Handzeichen.

Das Musical erzählt nicht nur die Geschichte des Königs, es geht um den Glauben und die Beziehung zu Gott, die jeder für sich selbst finden sollte. Die einzelnen Szenen der Bibelgeschichte werden vom Professor und seinen drei jungen Freunden besprochen und dem Publikum so nähergebracht.

Schauspiel wie auch der Gesang sind sehr gut einstudiert und sicher vorgetragen. Die peppigen, rockigen und manchmal auch ruhigeren Stücke lassen im Takt mitwippen, der Spaß ist den Teilnehmern wie auch dem Publikum deutlich anzusehen.

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