Tipps aus der Redaktion
Eine Auswahl an Spielen zum Zeitvertreib

sz Siegen. In der Lokalredaktion der Siegener Zeitung fanden sich einige Spiele-Liebhaber, die gerne einen persönlichen Tipp abgeben möchten.

• Irene Hermann-Sobotka: „Just one“ wurde zum Spiel des Jahres 2019 gewählt. Es ist empfohlen ab acht Jahren, aber meiner Meinung nach geeignet erst ab zwölf, für drei bis sieben Spieler. Ein Spieler muss einen vorgegebenen Begriff raten, den alle anderen umschreiben – aber jeder nur mit einem einzigen Wort. Es gibt keinen Verlierer, sondern alle Spieler kämpfen gemeinsam um den Rateerfolg.

• Anja Bieler-Barth: Wege anlegen, Städte bauen, Wiesen wachsen lassen, Kathedralen in die „Höhe“ schnellen lassen und all dies mit eigenem Personal besetzen und damit Punkte sichern: Dieser Gedanke steht beim Strategiespiel „Carcassonne“ im Fokus. Der Suchtfaktor ist groß und wird mit jedem Ergänzungspaket nicht geringer. Schadenfreude ist eine angenehme Triebfeder im kreativen Bestreben, Bauprojekte des Gegenübers durch feindliche Übernahme in den eigenen Besitz zu bringen.

• Jan Schäfer: Für eine kleine Spieleinheit unter freiem Himmel empfehle ich „Wikingerschach“ (auch „Kubb“ genannt), bei dem zwei Mannschaften (je eine bis sechs Personen – sowohl geeignet für Kinder, Erwachsene und generationenübergreifende Teams) versuchen müssen, mit Wurfstöcken Holzklötzchen und einen König der Gegner umzuwerfen. Die Spielfiguren lassen sich selbst herstellen oder kaufen. Benötigt wird neben dem Spielmaterial eine ebene (Rasen-)Fläche.

• Christian Schwermer: Es ist der „Dauerbrenner“ unter den Brettspielen, für viele ist das 1995 als Spiel des Jahres ausgezeichnete sogar eines der größten aller Zeiten: Bei „Die Siedler von Catan“ gilt es, seine erworbenen Rohstoffe möglichst sinnvoll einzusetzen, Handel zu betreiben und durch den Bau von Siedlungen, Städten und Straßen zur Handelsmacht aufzusteigen. Ich selbst habe als Kind mit der Familie „gesiedlert“, heute erfreuen sich bereits meine Neffen an dem Klassiker mit seinen vielen Erweiterungen. Mit einem Siedler-Abend macht man definitiv nichts falsch!

• Katja Fünfsinn: „Wizard“ eignet sich gut für einen Spieleabend mit Freunden, aber auch als Familienspiel, die Altersangabe 10+ ist auf jeden Fall realistisch. Mir gefällt es sehr gut, weil es interaktiv ist und man nicht so viel „warten“ muss; die Spielzüge sind recht schnell. Außerdem ist es sehr dynamisch, wird mit jeder Runde immer spannender. Kleiner Tipp: Die Abbildungen auf den Karten spielen tatsächlich keine Rolle, nur die Farben und Zahlen sind wichtig.

• Björn Weyand: Bei „Noch mal!“ ist der Name Programm, denn dieses kleine, aber feine Spiel macht schnell süchtig. Bei einer Partie bleibt es nie. Bis zu sechs Spieler würfeln abwechselnd und können aus drei Farbwürfeln und drei Zahlwürfeln eine Kombination auswählen, die sie dann auf ihrem Spielzettel abkreuzen können (zum Beispiel: vier blaue Kästchen). Die anderen Spieler können sich aus den übrig gebliebenen Würfeln ihre eigene Kombination auswählen. Wer eine Spalte mit Kreuzen voll hat, bekommt dafür Punkte. Nach 15 bis 20 Minuten ist das Spiel durch. Übrigens: Für Fortgeschrittene gibt es auch „Noch mal so gut“ mit einem siebten Würfel.

• Nadine Buderath: Als Kartenspiel ist „Kakerlakensalat“ bequem einzupacken und – für mich ein entscheidender Punkt – die Regeln zu erläutern dauert keine Stunden. Die Spieler müssen reihum und in hohem Tempo Karten ablegen und das darauf abgebildete Gemüse benennen. Klingt einfach? Ist es aber nicht. Denn manchmal muss zum Beispiel die Tomate plötzlich zur Paprika werden und die Kakerlaken funken auch noch dazwischen. Das Spiel für Schnellsprecher und -denker ist auch zu zweit spielbar, bringt in größerer Runde aber definitv mehr Spaß.

Blick über den Spielbrettrand
Autor:

Sarah Panthel (Redakteurin) aus Siegen

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