Eine Lehrstunde für Erndtebrück

Zu einer interkommunalen Sekundarschule mit einem Hauptstandort in Bad Berleburg und mit einem Teilstandort in Erndtebrück wird es vorerst nicht kommen. Foto: Archiv
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vö - Von einer schnellen Lösung ihrer schulischen Probleme muss sich die Gemeinde Erndtebrück verabschieden: Der Bad Berleburger Stadtrat erteilte dem Ansinnen der Nachbarkommune auf eine gemeinsame Sekundarschule mit Haupt- und Teilstandort bei drei Gegenstimmen aus den Reihen der UWG und der Grünen eine mehr als deutliche Absage. Zuvor war UWG-Fraktionschef Horst Günter Linde mit seinem Antrag gescheitert, die Thematik von der Tagesordnung abzusetzen.

Kleiner Hoffnungsschimmer für die Erndtebrücker: In dem Ratsbeschluss wurde auf Initiative von Michael Sittler (SPD) eine Passage verankert, dass es zu neuen Beratungen kommen könne, wenn es im November bei den beginnenden interkommunalen Gesprächen zur Schulentwicklungsplanung bereits erste Ergebnisse gebe. Zuvor hatte es aber aus dem Rat heraus deutliche Worte in Richtung Erndtebrück gegeben.

SPD-Fraktionschef Bernd Weide unterstrich, dass in Bad Berleburg ganz sicher niemandem die Schulentwicklung in Erndtebrück egal sei. Aber: „Wir hätten uns gefreut, wenn Erndtebrück mit diesem Ansinnen früher zu uns gekommen wäre.“ Dies sei schließlich bereits der dritte Versuch aus Erndtebrück, eine Sekundarschule zu verwirklichen. Die gesetzte Frist sei viel zu knapp. Zumal es, so Bernd Weide weiter, bei dem gescheiterten Versuch mit Bad Laasphe nicht gelungen sei, die Eltern von dem Vorhaben zu überzeugen.

Fachbereichsleiterin Angelika Winkler wies darauf hin, dass es in der Diskussion „sehr wohl um Zahlen geht“. Und: „Wir können hier letztlich entscheiden, was wir wollen. Entscheidend ist, dass die Eltern überzeugt werden.“ Nach ihrer Einschätzung benötige eine Weichenstellung für eine solide Schulplanung einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren. Spannend an dieser Stelle auch die Einschätzung von Bürgermeister Bernd Fuhrmann, der zum einen darauf verwies, dass Bad Berleburg aktuell über mehrere funktionierende Schulformen verfüge. Und: „Es gibt nicht nur die Sekundarschule als interkommunale Schulform.“

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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