Eintritt für Freibäder steigt an

 Die Freibadsaison 2015 ist noch weit entfernt, dennoch muss der zuständige Ausschuss für Freizeit, Jugend, Soziales und Sport der Stadt Bad Laasphe in seiner nächsten Sitzung schon mal die Eintrittspreise festlegen – und erhöhen. Foto: Archiv
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bw - In der nächsten Sitzung des Bad Laaspher Ausschusses für Freizeit, Jugend, Soziales und Sport am Montag, 23. Februar, um 17.30 Uhr geht es unter anderem um die Erhöhung der Eintrittspreise für die städtischen Freibäder in Bad Laasphe und Feudingen. Die Anhebung der Badegebühren ist Teil des Haushaltssicherungskonzepts und daher für das Jahr 2015 zwingend vorgesehen, heißt es in der Vorlage für das politische Gremium. Zuvor hatte die Stadt die Eintrittspreise zuletzt im Jahre 2010 anheben müssen. Dass eine weitere Erhöhung unumgänglich ist, hebt die Verwaltung ganz deutlich hervor.

Die Mehreinnahmen sollen zu einem höheren Kostendeckungsgrad beitragen. Der ist bei kommunalen Frei- wie auch bei Hallenbädern schon traditionell nicht gerade hoch und abhängig von den Besucherzahlen. Die Stadt weist auch darauf hin, dass die Anzahl der Besucher und damit auch die Höhe der Ausgaben und Einnahmen erheblich von den Witterungsverhältnissen während einer Badesaison abhängig seien. Mit der nun vorgeschlagenen Erhöhung der Badegebühren werden die Preise für die unterschiedlichen Eintrittskarten zwischen 10 und 20 Prozent angehoben. Lediglich bei den Familienkarten erfolgt eine Preiserhöhung von weniger als 10 Prozent, um damit Familienfreundlichkeit zu demonstrieren, wie die Verwaltung betont.

Im vergangenen Jahr lag der Kostendeckungsgrad in den Freibädern bei 29 Prozent. Pro Besucher, insgesamt waren es in der sehr durchwachsenen Saison 31.944 Badegäste, verzeichnete die Stadt Einnahmen von 1,94 Euro. Dem gegenüber standen Ausgaben in einer Höhe von 6,60 Euro pro Besucher – macht unterm Strich einen Zuschussbedarf von 4,67 Euro für jeden Badegast. Dieser Zuschuss soll sich verringern. In einer Übersicht zur Kostendeckung wird aber auch ersichtlich, dass selbst in überdurchschnittlichen Jahren wie 2013 kein wesentlich höherer Deckungsgrad erzielt wird. Vor zwei Jahren lag der Zuschussbedarf pro Badegast bei 3,39 Euro. Dabei hatten die Freibäder erheblich mehr Besucher, nämlich 45.147. Selbst in diesem guten Jahr deckten die Einnahmen nur ein Drittel der Ausgaben.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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