Flugplatzfest auf der Eisernhardt
Einzigartiger Blick über das Siegerland

Spektakulär: die Kunstflug-Darbietungen.
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cs Eiserfeld. Der Wind blies die Vorfreude zahlreicher Gäste und Besucher am Samstag buchstäblich davon: Wegen zu starker Böen auf der Eisernhardt – unmittelbar an der Landebahn in der Nähe zur A 45 wurden Windgeschwindigkeiten bis zu 60 km/h gemessen – entschieden sich die Flugplatzfest-Organisatoren des Luftsportvereins Siegerland (LSV) kurzerhand dazu, die Flugzeuge weitestgehend am Boden zu lassen. Zu groß wäre die Gefahr gewesen, dass die Maschinen bei der Landung von der Bahn geweht werden. Viele Familien konnten ihre enttäuschten Gesichter nicht verbergen, nahmen dafür aber das Rahmenprogramm an. Am Sonntag meinte es Petrus jedoch gut mit den Veranstaltern – erst am späteren Nachmittag zogen dichte Wolkenfelder über der Krönchenstadt auf. Bis dahin verbrachten die mehreren Hundert Besucher einen rundum gelungenen Tag auf der Eisernhardt und erlebten wie in den vergangenen Jahren ein buntes und spektakuläres Programm.

Rundflüge gefragt

Besonders wurden naturgemäß die Rundflüge nachgefragt, die mit dem Segelflugzeug „ASK 21“, dem Motorsegler „G109“ sowie mit der Wilga und dem grundüberholten Oldtimer-Doppeldecker „FW 44j“-Stieglitz angeboten wurden. Mutigen Fluggästen boten sich so tolle Ausblicke auf das Siegerland – aus der Vogelperspektive bekommt man die Heimat eben nicht alle Tage zu Gesicht. Wer sich gegen 15 Uhr in die Lüfte schwang, erblickte am fernen Horizont die sich nähernde Regenfront. Ein außergewöhnlicher Anblick.

Rahmenprogramm für jedes Alter

Bange Blicke zogen vor allem Dr. Benjamin Schaum aus Gelnhausen und Michael Weller vom Flugplatz Betzdorf auf sich. Die Kunstflugpiloten – ersterer in seiner Maschine Typ „Yak 52“ unterwegs, zweiterer startete in seinem Doppeldecker Typ „Pitts S 2 B“ – donnerten im Sturzflug über das Gelände, zogen Kreise am Himmel und zauberten viele waghalsige Manöver an den Horizont. Auch die Doppelschlepp-Vorführungen kamen beim Publikum bestens an. Ein von der Luftsportjugend NRW ausgeliehener Segelflug-Simulator, eine Hüpfburg für die kleinen Gäste und viele kulinarische Genüsse rundeten das Angebot passend ab. „Wir möchten den Menschen, vor allem Familien, einen schönen Vereinstag hier oben anbieten“, führte Marco Berners im SZ-Gespräch aus. Man beschränke sich auf das, was für den LSV zu stemmen sei, meinte der Vereinsvorsitzende weiter und zog trotz der Schwierigkeiten am Samstag ein positives Fazit: „Der Sonntag lief genauso, wie es laufen soll“.

Autor:

Christian Schwermer (Redakteur) aus Siegen

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