Eisbärenbaby Fritz im Berliner Tierpark ist tot Leberentzündung

Berlin (dpa) - Schock für den Berliner Tierpark: Nur gut vier Monate nach seiner Geburt ist das Eisbärenbaby Fritz gestorben. Das Jungtier erlag einer Leberentzündung, wie der Tierpark am Dienstag mitteilte. Es war zu Wochenbeginn daran erkrankt.

Fritz war das erste Eisbärenjunge im Tierpark Berlin seit 22 Jahren. Seine Geburt am 3. November und die ersten Fotos hatten die Berliner begeistert.

Zuletzt lag Fritz apathisch in seinem Stall. Stundenlange Untersuchungen mit Ultraschall, CT und Röntgengerät brachten zunächst keinen konkreten Befund. Gegen die schlechten Leberwerte bekam Fritz ein spezielles Antibiotikum und Schmerzmittel.

Am Montagabend gegen 19.30 Uhr wurde sein Atem unregelmäßig, wie der Tierpark berichtete. Notmaßnahmen halfen nicht mehr, so dass der kleine Eisbär gegen 20.00 Uhr starb. Am Dienstag hatte zunächst der RBB den Tod gemeldet.

Schon 2006 hatte die Geburt eines Eisbären Berlin, ganz Deutschland und auch viele Menschen im Ausland elektrisiert: Im Zoologischen Garten kam damals Knut zur Welt. Erstmals bei einem Eisbär-Jungen in Deutschland begleiteten damals die Medien die Aufzucht des Bären. 2011 starb Knut im Alter von nur vier Jahren. In freier Wildbahn werden Eisbären deutlich älter als 20 Jahre.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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