Endlich ist die HTS fertig

 Das fast fertige Weidenauer HTS-Teilstück konnten Fußgänger im September 1982 erkunden, der erste HTS-Kilometer in der Rinsenau stammt aus 1974. Foto: SZ-Archiv  Renate und Frieder Krämer durften mit ihrem „Charron“ (Baujahr 1907) den ersten Pkw über die HTS-Tangente fahren. Ein luftiger Spaß. Auf der Rückfahrt musste allerdings Benzin nachgetankt werden. Polizeichef Wilfried Bergmann und der SZ-Redakteur halfen gerne beim Anschieben. Fotos: Michael Roth
  • Das fast fertige Weidenauer HTS-Teilstück konnten Fußgänger im September 1982 erkunden, der erste HTS-Kilometer in der Rinsenau stammt aus 1974. Foto: SZ-Archiv Renate und Frieder Krämer durften mit ihrem „Charron“ (Baujahr 1907) den ersten Pkw über die HTS-Tangente fahren. Ein luftiger Spaß. Auf der Rückfahrt musste allerdings Benzin nachgetankt werden. Polizeichef Wilfried Bergmann und der SZ-Redakteur halfen gerne beim Anschieben. Fotos: Michael Roth
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mir - Die Bühne konnte am Donnerstag am frühen Nachmittag nicht besser bereitet sein für die feierliche Freigabe der letzten drei Kilometer auf der HTS. Endlich ist jetzt auch Eiserfeld direkt an die autobahnähnliche Schnellstraße angedockt.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt betonte: „Heute ist ein wirklich guter Tag für Siegen und die Mobilität im Dreiländereck“. Mit dem Lückenschluss an der B 62 n (HTS) bekomme Siegen „ein echtes Infrastruktur-Upgrade“, für die Anlieger bedeute das weniger Lärm und mehr Lebensqualität. 40 Jahre habe es gedauert seit dem ersten Spatenstich, am Ende gebe es doch eine „vollumfängliche Entlastung“. Viele Beteiligte habe es gegeben, nicht nur der Bund mit seinen 106 Mill. Euro sei da zu nennen. Auch die Stadt Siegen und die Deutsche Bahn müssten an der Stelle genannt werden.

NRW-Verkehrsminister Michael Groschek führte die lockere Art zu reden weiter. „Rollende Bagger sind das neue Leitmotiv für NRW, jetzt beginnt das Jahrzehnt der Baustellen“, versicherte der Gast aus Düsseldorf. Eine solche Baustelle wie die HTS in Eiserfeld sei auch die Schaustelle für alle Eltern und deren Kinder: „Wir brauchen mehr Bauingenieure für solche Projekte.“

Landrat Andreas Müller erinnerte an die Zeit der Hausbesetzungen in Siegen und Navid Kermani, der diese Szenen sogar literarisch aufgearbeitet habe. Bürgermeister Steffen Mues war indes froh über die wichtige städtebauliche Entwicklung: „Ohne die HTS wäre Siegen längst im Verkehr versunken.“ Sieben Jahre seien seit dem ersten Spatenstich für die letzte Etappe im Süden der Stadt vergangen. Die Eiserfelder und Niederscheldener Bürger könnten jetzt aufatmen, die Zeit der permanenten Belastungen sei vorbei.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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