»Endlich ist es so weit!«

Neues Gebäude eingeweiht: Gilbergschule jetzt für »Offene Ganztagsschule« optimal gerüstet

blum Eiserfeld. »Endlich ist es so weit!« Dies war der einhellige Tenor von Birgit Stahl, der Schulleiterin der Eiserfelder Gilbergschule, und der anderen Festredner anlässlich der Einweihung des neuen Gebäudetrakts für die »Offene Ganztagsschule« am vergangenen Dienstag. Und quasi als Bestätigung »stürmten« die Schülerinnen und Schüler jubelnd die neue Einrichtung, die ihnen nun – eineinhalb Jahre nach Einführung als Ganztagsschule – eine optimale Ganztagsbetreuung ermöglicht.

Wie Steffen Mues, Beigeordneter der Siegener Stadtverwaltung, betonte, sei mit dem Konzept der Offenen Ganztagsschule seitens des Landes ein innovatives Instrument gefunden worden, um die Kinder einerseits besser zu fördern und zu fordern, und andererseits die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten. Dieses Konzept werde in Siegen mit Erfolg umgesetzt. Mues: »Das alles ist jedoch nur möglich, wenn das gesamte Umfeld stimmt. Bei der Gilbergschule mit ihrem engagierten Lehrerkollegium und den Fachkräften der Ganztagsbetreuung mache ich mir keine Sorgen. Und mit der heutigen Einweihung des Gebäudetrakts bieten wir nun auch die nötigen räumlichen Voraussetzungen.«

Die Pavillonanlage der »Villa Kunterbunt« auf dem Hof der Schule, in der bis dato die Ganztagsbetreuung stattfand, wurde in den Sommerferien abgerissen und durch vier klassengroße Container ersetzt. Neben der Möglichkeit zum Unterricht und zu der Nutzung als Gruppenräume wurden außerdem WC-Anlagen, zwei Büroräume, zwei Abstellräume und eine Spül- und Ausgabenküche geschaffen. Die Kücheneinrichtung fehlt zwar noch, ist aber bereits ausgeschrieben. Nach dem Abschluss aller Arbeiten werden sich die Kosten auf 345000 Euro belaufen.

Dies alles bietet nun die Möglichkeit, das Konzept der Offenen Ganztagsschule – etwa ein Drittel der 236 Gilbergschüler nutzt das Angebot – mit Leben zu erfüllen. Auch der neue Gebäudetrakt, so Schulleiterin Birgit Stahl, wird den Namen »Villa Kunterbunt« tragen, da die Kinder das Innere mit Leben erfüllen.

Jetzt hofft sie noch, Mittel und Wege zu finden, das Gebäude außen so farbig zu gestalten, wie es sich für eine »Villa Kunterbunt« gehört.

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