Energieschub  Richtung All

 Auch das lehrt der Bauspielplatz immer wieder auf spielerische Weise: Gemeinsam lässt sich oft besser agieren – wie hier beim Sägen. Fotos: Anja Bieler-Barth  An der Entstehung des großen Raumschiffs arbeiten viele Kinder mit.   Welches Brett ist das Richtige? Dieses Trio wühlte sich eifrig durch die Holzhaufen. Eine Zeitmaschine wird am Sonntag ebenfalls präsentiert.
  • Auch das lehrt der Bauspielplatz immer wieder auf spielerische Weise: Gemeinsam lässt sich oft besser agieren – wie hier beim Sägen. Fotos: Anja Bieler-Barth An der Entstehung des großen Raumschiffs arbeiten viele Kinder mit. Welches Brett ist das Richtige? Dieses Trio wühlte sich eifrig durch die Holzhaufen. Eine Zeitmaschine wird am Sonntag ebenfalls präsentiert.
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nja  - Sie machen keine halben Sachen, die 85 Mädchen und Jungen, die im Rahmen der Hilchenbacher Ferienspiele in dieser Woche ihre Kreativität und Energie beim 10. Bauspielplatz im alten Rathauspark einbringen: Das Motto lautet „Besuch aus dem All“, doch erwecken die einzelnen Projekte eher den Eindruck, als wolle der Nachwuchs selbst der Erde den Rücken kehren und ausziehen, um die unendlichen Weiten des Weltalls zu erforschen.

Uns so entstehen aus jeder Menge Holz – zum größten Teil gespendet von Bürgerinnen und Bürgern – und guten Ideen zurzeit u. a. ein großes Raumschiff mit allem Drum und Dran (z. B. einem Space-Shuttle), eine mehrstöckige Rakete, ein „Stargate“ zum Übertritt in fremde Welten, eine Zeitmaschine, Planetarium und Forschungsstation.

Rund 20 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer kümmern sich neben den Jugendpflegern Heike Kühn und Roman Mengel sowie Jürgen Groll vom Bauhof um die Sechs- bis 13-Jährigen – darunter auch ehemalige Bauspielplatz-Kinder.

Maya Aileen, Marlene und Jule sägten bei der SZ-Visite Bretter zurecht, um die zweite Etage des Planetariums fertigzustellen. Ihre Wunsch: Wenn das Wetter mitspielt, könnten sie dort eventuell die Nacht zu Samstag  verbringen – dann nämlich, so die Hoffnung vieler Kinder, verwandelt sich der Bauspielplatz vielleicht in ein „galaktisches“ Zeltlager. Beim Dauerregen am Mittwoch – das Handwerk musste notgedrungen ruhen, und die Kinder tobten sich alternativ im benachbarten Gebäude der alten Florenburgschule aus (Heike Kühn: „Da war auch viel Energie im Spiel“) – hatte der Untergrund doch etwas gelitten und das Campen in Frage gestellt.

Dass diesmal nicht nur Holz, Nägel und Farbe benötigt wurden, sondern auch ausgediente Computer-Hardware gefragt war, ist natürlich dem Motto geschuldet: Zwar kann die Zeitmaschine auch mit einem herkömmlichen Rad in Gang gesetzt werden, doch setzen einige der Astronauten doch lieber auf Tastatur und Maus, um sich aus dem Siegerland wegzubeamen. Am Sonntag ab 13 Uhr aber werden sie alle wieder im alten Rathauspark landen. Dann steht das Abschlussfest an, und dann erwarten die Handwerker Besuch: Nicht aus dem All, sondern aus der Familie, aus dem Freundeskreis. Dann können sie die Früchte ihrer Arbeit präsentieren, bevor der leider unvermeidbare Abriss-Montag anbricht.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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