Engagement ein Gesicht gegeben

 Der Erndtebrücker Bürgermeister Karl Ludwig Völkel (l.) überreichte Jörg Schorge die Ehrenbürgerurkunde der Gemeinde, die höchste Auszeichnung der Kommune. Foto: Björn Weyand
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bw - Er solle nicht zu dick auftragen, das hatte sich Jörg Schorge eigentlich noch im Vorfeld der Sondersitzung des Erndtebrücker Gemeinderates von Bürgermeister Karl Ludwig Völkel gewünscht. Letzterer kam aber nicht umhin, die Verleihung des Ehrenbürgerrechts der Edergemeinde an den Unternehmer mit einem Loblied zu verbinden – Ehre, wem Ehre gebührt. Dass Jörg Schorge diese Würdigung für sein Engagement um das Wohl der Gemeinde verdient habe, hob Bürgermeister Karl Ludwig Völkel in seiner Laudatio hervor, denn schließlich sei sein Handeln beispielhaft.

Mehr noch: Jörg Schorge habe dem bürgerschaftlichen Engagement in der Edergemeinde ein Gesicht gegeben, meinte der Verwaltungschef. Angetrieben sicher auch von der Überzeugung, „dass man Verantwortung übernehmen muss und dass bürgerschaftliches Engagement das A und O unserer Gesellschaft ist“. Eng mit dem Namen Jörg Schorge verbunden seien dessen Verdienste im sozialen und im sportlichen Bereich, für das kulturelle und natürlich für das wirtschaftliche Leben in Erndtebrück. Denn Grundstein ist der Erfolg der Erndtebrücker Eisenwerke. Jörg Schorge habe sich einst bewusst dafür entschieden, das Unternehmen hier in Erndtebrück weiter auszubauen. Seine Beweggründe hatte Schorge vor einigen Jahren Karl Ludwig Völkel anvertraut: „Er hat eine besondere Bindung zur Region und zu der Bevölkerung. Er sagte damals, ich will meine Mitarbeiter nicht verlieren. Das ist bezeichnend.“

Und nicht zuletzt habe Schorge immer etwas daran gelegen, die Entwicklung der Gemeinde voranzutreiben. So prägen von ihm angestoßene Bauten wie die Eder-Arkaden, das zukünftige Ederzentrum sowie das Hotel Edermühle, aber auch der Parkplatz im Mühlenweg mit dem Pavillon, das umgebaute Haus an der Siegener Straße mit AWo-Kindergarten und „Klöneck“ sowie der Umbau des Jugendheims das Bild von Erndtebrück. „Ohne all diese Baumaßnahmen sähe Erndtebrück heute nicht so aus“, freute sich Bürgermeister Karl Ludwig Völkel – und schob noch vielsagend hinterher: „Darum beneiden uns viele.“

Der Geehrte selbst war etwas überrascht angesichts der „vielen freiwilligen Gäste“. Ein Freund vieler Worte sei er ja bekanntlich nicht, er rede nur sehr ungern über sich selbst, meinte Schorge. Für ihn seien jedoch zwei Inhalte wichtig. Das eine Lebensmotto habe er bei den Pfadfindern gelernt: „Heiß oder kalt, ja oder nein? Niemals darfst du lauwarm sein.“ Und der zweite Grundsatz sei: „Tue Gutes im Stillen.“ Zu viel Aufhebens um sein Engagement mag Schorge nicht.

Eines machte der EEW-Geschäftsführer auch deutlich: Die Ehrung sei für ihn eine Verpflichtung, ja eine zusätzliche Motivation, sich auch künftig weiter zu engagieren „und mich mit Freunden und Mitbürgern weiter für unsere gemeinsame Sache einzusetzen“.

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