Erinnerung an Bruno Kappi

Auf dem Weg zum Weidenauer Einkaufszentrum wurde am 15. Dezember 1992 Bruno Kappi ermordet. Archivbild: jak

sz - Das Siegener Bündnis für Demokratie regt an, anlässlich des 25. Todestages von Bruno Kappi einen sichtbaren Erinnerungsort im Stadtbild zur Erinnerung an die Gräueltat, der Kappi erlag, zu schaffen. Am 15. Dezember 1992 wurde der 55-Jährige auf dem Weg zu seiner Arbeitsstelle im Weidenauer Einkaufszentrum ermordet.

Der oder die Täter griffen den stark sehbehinderten Mann an, schlugen und traten brutal auf ihn ein bis er an diesen Verletzungen starb. Zwei junge Männer aus der rechten Skinhead-Szene wurden später angeklagt, jedoch konnte ihnen die Tat nicht nachgewiesen werden. Der Mord ist bis heute ungesühnt.

Die Tat passierte Anfang der 90er-Jahre zu einer Zeit, als es in Deutschland rechtsradikale Ausschreitungen und Brandanschläge in Hoyerswerda (September 1991), Rostock-Lichtenhagen (August 1992) und in Mölln (November 1992) gab. Es folgten Solingen (Mai 1993) und Lübeck (1996) bis hin zu den Morden durch den nationalsozialistischen Untergrund (NSU).

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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