Erinnerung an Florian Afflerbach

 Die Villa Achenbach in Buschhütten – wie Stadtzeichner Florian Afflerbach sie sah. Foto: privat  Eine Eiserfelder Ansicht des Zeichners Florian Afflerbach. Das Bild stammt aus dem Jahr 2011. Foto: privat
  • Die Villa Achenbach in Buschhütten – wie Stadtzeichner Florian Afflerbach sie sah. Foto: privat Eine Eiserfelder Ansicht des Zeichners Florian Afflerbach. Das Bild stammt aus dem Jahr 2011. Foto: privat
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sz - Der Siegener Zeichner Florian Afflerbach belebte die Zeichenkunst wieder, vor allem in der Architektur. Sein Leben, seine Ideen, seine Sicht auf die Welt – seine Zeichenbücher lesen sich wie Tagebücher. Der Architekt, Architekturvermittler und Zeichner wurde nur 35 Jahre alt. Er verstarb im Mai 2016 in Eiserfeld bei einem tragischen Verkehrsunfall. Jetzt soll ein Buch mit einem Querschnitt aus der „Freien Zeichnerei“ des Künstlers, wie er selbst sein Schaffen nannte, unvergessen machen.

Das Buch entsteht über eine Crowdfunding-Kampagne. 20 000 Euro möchten die Initiatoren bis zum 11. August für die Verwirklichung einsammeln, die Hälfte haben sie schon zusammen. Wer mitmacht, erhält neben dem Buch wahlweise auch Postkarten und einen limitierten und handsignierten Druck der großformatigen Siegen-Zeichnung, die Florian Afflerbach der Öffentlichkeit beim Kunstwechsel im Dezember 2014 präsentierte. Infos und die Teilnahmemöglichkeit gibt es noch bis 11. August auf https://www.indiegogo.com/projects/florian-afflerbach-der-zeichner-cars-drawing#/.Das Buchprojekt haben Freunde und Angehörige des Zeichners initiiert. „Das Buch wird viele unterschiedliche Aspekte von Florians Zeichenkunst widerspiegeln und Zeichnungen von Stadtansichten und Häusern, von besonderen Fahrzeugen und Oldtimern, Wettbewerbsentwürfe, spontane Ideen und Szenen aus dem Leben beinhalten“, erklärt Claudius Afflerbach, der Bruder des verstorbenen Künstlers.

Ergänzend sind Wortbeiträge von Wegbegleitern aus den Bereichen Architektur, Universität und Zeichnen geplant. Florian Afflerbach hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Zeichenkunst, vor allem im Architekturstudium, wiederzubeleben – weil „gerade die spontane und intuitive Freihandzeichnung es vermag, die Gedanken des Entwerfers authentisch auf ein Blatt Papier zu übertragen.“ Er prägte den Satz: „Man sieht nur mit dem Bleistift gut.“ Seine Leidenschaft und sein Talent teilte er mit seinen Schülern und mit Gleichgesinnten auf der ganzen Welt.

Florian Afflerbach war ausgebildeter Architekt und Architekturvermittler, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Lehrstuhls für Raumgestaltung und Entwerfen an der Universität Siegen und des Lehrstuhls für Architekturdarstellung an der TUI Dortmund, Autor, Urban Sketcher (also Stadtzeichner), Autoliebhaber, Stadtgestalter und vieles mehr.

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