Erndtebrück: SPD stärkste Kraft

 Die Erndtebrücker Wahlvorstände hatten am Sonntagabend jede Menge zu tun. Hier startete die Auszählung im Wahllokal im Kindergarten Martin-Luther-Straße. Foto: Björn Weyand
  • Die Erndtebrücker Wahlvorstände hatten am Sonntagabend jede Menge zu tun. Hier startete die Auszählung im Wahllokal im Kindergarten Martin-Luther-Straße. Foto: Björn Weyand
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bw - Im Gemeinderat in Erndtebrück ist die SPD-Fraktion künftig wieder die alleinige stärkste Kraft. Hatten die Sozialdemokraten bisher genauso viele Sitze im höchsten Gremium wie die CDU, haben die Genossen künftig einen Sitz mehr als die Christdemokraten, die knapp den Wahlbezirk Schameder verloren.

Entsprechend froh war SPD-Fraktionschef Heiko Becker im Gespräch mit der SZ: „Wir haben in einigen CDU-Hochburgen deutlich dazu gewonnen.“ Gleichzeitig habe die SPD aber in mehreren eigenen Stammgebieten einige Stimmen verloren. „Unterm Strich sind wir aber zufrieden“, sagte Becker. So dürfte auch Bürgermeister Karl Ludwig Völkel (SPD) das Ergebnis durchaus als Wertschätzung seiner Arbeit deuten.

CDU-Fraktionsvorsitzender Heinz-Josef Linten gab offen zu, „dass wir uns ein bisschen mehr erhofft hatten“. Es bleibt bei den sieben Sitzen im Rat, wobei noch ein Sitz per Losentscheid vergeben werden muss. Weh tun dürfte den Christdemokraten indes der Verlust des Wahlbezirks Schameder, wo Ortsvorsteher Carsten Dreisbach knapp dem SPD-Kandidaten Tim Saßmannshausen unterlag. Steffen Haschke (CDU) trat in Birkefehl in die Fußstapfen von Klaus Krüger.

Jeweils einen Wahlbezirk holten auch FDP und UWG direkt. Für die Freidemokraten war Heinz Georg Grebe erfolgreich, für die Unabhängigen gewann der Benfer Ortsvorsteher Matthias Althaus in seinem Wahlbezirk. Knapp blieb die FDP die drittstärkste Kraft im Erndtebrücker Rat, die Liberalen mussten aber kräftige Verluste hinnehmen – allerdings nach einem sehr starken Wahlergebnis vor fünf Jahren nicht ganz unerwartet. Trotzdem blieben die Erndtebrücker Liberalen deutlich über dem Landesdurchschnitt ihrer Partei. Blieb die UWG, die ihr Ergebnis wieder einmal um zwei Prozent verbesserte. „Wir sind absolut zufrieden“, meinte Matthias Althaus.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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