Erschossener Gießener Rocker-Boss wird beigesetzt Weiter keine Tatverdächtigen

Gießen (dpa) - Die Vorbereitungen für die Beisetzung des erschossenen Gießener Hells-Angels-Präsidenten laufen. Schon mehrere Stunden vor der Beisetzung ist die Polizei in der mittelhessischen Stadt im Einsatz, wo Aygün Mucuk am Nachmittag auf einem muslimischen Grabfeld beigesetzt werden soll.

Auf der Autobahn waren Gruppen von Hells Angels auf Motorrädern unterwegs, die Polizei richtete erste Straßensperren im Stadtgebiet ein. Zu der Beisetzung wurden mehrere hundert Trauergäste, darunter Rocker aus dem In- und Ausland, erwartet.

Die Polizei war mit mehreren hundert Beamten im Einsatz. «Wir haben uns anlässlich der zurückliegenden Ereignisse natürlich so aufgestellt, wie wir das für richtig halten», sagte ein Polizeisprecher. «Wir reagieren da sensibel.» Man rechne aber mit keinen Vorkommnissen. «Es gibt gegenwärtig überhaupt keine Anhaltspunkte dafür, dass die Konflikte eventuell rivalisierender Gruppen hier in der Öffentlichkeit ausgetragen werden, und erst recht nicht bei einer Beerdigung.»

Der 45-jährige Mucuk war am Freitag auf dem Gelände des Rocker-Clubhauses in Wettenberg bei Gießen erschossen worden. Die Ermittlungen gehen nach Angaben der Staatsanwaltschaft in alle Richtungen. 

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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