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Höchstens 75 neue Wohneinheiten in Planung
Erweiterung des Wohngebiets Bürbacher Giersberg

Deutlich kleiner als im vergangenen Jahr diskutiert: Die Stadt Siegen schlägt der Politik nun vor, diese Planvariante auszuarbeiten. Es wird keine weiteren Anbindungen an die Kreisstraßen geben – und auch keine zweite Kita.
  • Deutlich kleiner als im vergangenen Jahr diskutiert: Die Stadt Siegen schlägt der Politik nun vor, diese Planvariante auszuarbeiten. Es wird keine weiteren Anbindungen an die Kreisstraßen geben – und auch keine zweite Kita.
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js Bürbach. Bei der Erweiterung des Wohngebiets Bürbacher Giersberg kann die Stadt Siegen nicht in die Vollen gehen. Die maximalen Dimensionen, die im vergangenen Jahr den Weg vom Planungstisch auf das politische Tapet gefunden hatten, sind wieder in der Schublade verschwunden. Der Rat hatte sich noch auf der Zielgeraden der vergangenen Wahlperiode dafür ausgesprochen, deutlich kleiner zu denken und nicht mehr als 5 Prozent Waldfläche zu opfern. Planungsvarianten, die mit bis zu 165 neue Wohneinheiten in die Diskussion gebracht worden waren, sind damit hinterm Pflug. Jetzt läuft es auf ein Konzept mit höchstens 75, wahrscheinlich sogar nur 54 bis 64 Wohneinheiten hinaus.
Die Verwaltung schickt einen aktuellen Beschlussvorschlag auf die Reise durch die Gremien, die am Mittwoch, 23.

js Bürbach. Bei der Erweiterung des Wohngebiets Bürbacher Giersberg kann die Stadt Siegen nicht in die Vollen gehen. Die maximalen Dimensionen, die im vergangenen Jahr den Weg vom Planungstisch auf das politische Tapet gefunden hatten, sind wieder in der Schublade verschwunden. Der Rat hatte sich noch auf der Zielgeraden der vergangenen Wahlperiode dafür ausgesprochen, deutlich kleiner zu denken und nicht mehr als 5 Prozent Waldfläche zu opfern. Planungsvarianten, die mit bis zu 165 neue Wohneinheiten in die Diskussion gebracht worden waren, sind damit hinterm Pflug. Jetzt läuft es auf ein Konzept mit höchstens 75, wahrscheinlich sogar nur 54 bis 64 Wohneinheiten hinaus.
Die Verwaltung schickt einen aktuellen Beschlussvorschlag auf die Reise durch die Gremien, die am Mittwoch, 23. Juni, in einem Ratsbeschluss münden soll. Demnach sind nach weitergehender Bearbeitung der Pläne noch zwei Varianten im Spiel. Beide gehen in erster Linie davon aus, ein Carré zwischen Leineweberstraße und Wäldchen zu erschließen. Auch nordöstlich davon, in der Verlängerung der Straße „Zur Dicken Eiche“ sollen noch neue Häuser entstehen, allerdings deutlich weniger als zwischenzeitig gedacht.

Grenzen der Wohngebietserweiterung

Aus dem Rennen ist nämlich ein größerer Wiesenbereich zwischen Dornseifer (-Parkplatz) und der Oberen Dorfstraße, die von der Dautenbach hinunter nach Bürbach führt. Um auch hier Wohnraum schaffen zu können, hätte eine Anbindung an eben diese Kreisstraße (K 4) erfolgen müssen. Dem hat der Landesbetrieb Straßenbau NRW jedoch eine Absage erteilt. Weder dort, noch an der Giersbergstraße (ebenfalls eine „K“) dürfen die Wohngebietserweiterungen angeschlossen werden. Der Verkehr soll ausschließlich über den Kreisel in das und aus dem Wohngebiet geleitet werden – eine entsprechende Regelung zwischen Stadt- und Kreisverwaltung wurde bereits vor zehn Jahren getroffen. An der wird nicht gerüttelt.
Damit sind den städtischen Planungen Grenzen gesetzt, insbesondere was eine nordöstlichen Erweiterung angeht. Denn die kleine und schmale Wohnstraße „Zur Dicken Eiche“ kann nicht viel zusätzlichen Verkehr schultern. Drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt zwölf Wohnungen: Mehr wird also nicht mehr drin sein in diesem Bereich.

Keine weitere Kindertagesstätte

Die beiden verschlankten Planungsvarianten, die nunmehr übrig geblieben sind, wurden im April im Arbeitskreis Wohnlandentwicklung vorgestellt. Der sprach sich für die kleinere der beiden aus, bei der keine Anbindung an den Spiesweg geschaffen werden soll. 30 bis 40 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern sowie elf in Reihenhäusern könnten gebaut werden, die im Bereich „Am Wäldchen“ um einen autofreien Innenhof mit Quartiersplatz und Spielbereich angeordnet würden.
Beide Varianten bleiben unter der maßgeblichen 80er-Marke. Erst ab dieser Zahl von neuen Wohneinheiten hätte nämlich auch eine weitere Kindertagesstätte auf dem Bürbacher Giersberg ins Spiel kommen müssen.

Autor:

Jan Schäfer (Redakteur) aus Siegen

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