Akten liegen bei der Siegener Staatsanwaltschaft
Es geht um Ärger zwischen C-Promis

Die Siegener Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Sabrina Lange.

kalle Siegen. Siegens Staatsanwalt Hans-Werner Münker will keine Details nennen. „Ich kann nur bestätigen, dass die Siegener Staatsanwaltschaft aktuell gegen eine Künstlerin ermittelt, der Betrug vorgeworfen wird!“ Dabei, so der Fernsehsender RTL, soll es sich um Sabrina Lange handeln, die zuletzt im Trashformat „Sommerhaus der Stars“ zu sehen war.
Sabrina Lange – in der ersten Big-Brother-Serie eine der Lieblinge des damaligen Millionenpublikums vor den Bildschirmen – soll von ihrer langjährigen Freundin, der Schauspielerin Mareike Eisenstein („Herz über Kopf“), verklagt worden sein. Laut des Fernsehsenders soll Lange durch die Hilfe ihrer ehemaligen Freundin zu einem Einsatz im „Sommerhaus der Stars“ gekommen sein. Dafür sei, so Mareike Eisenstein, ein Honorar vereinbart worden. Dieses Geld habe sie jedoch nicht bekommen. Nach eigenen Angaben habe sie Bewerbungsunterlagen verfasst, ein Präsentationsvideo erstellt, die Vertragsgespräche mit der Produktion geführt und die Gage ausgehandelt. Es geht in der Zwischenzeit, inklusive Anwaltskosten, um rund 10 000 Euro. Doch wie sieht Lange selbst den brisanten Fall? Ihr Anwalt, Markus Mingers, auf Nachfragen der SZ: „Das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft geht auf eine Strafanzeige von Mareike Eisenstein wegen angeblichen Betruges zurück. Zwischen meiner Mandantin und Frau Eisenstein ist streitig, ob es zu einer rechtsverbindlichen Vereinbarung gekommen ist. Nach unserer Rechtsauffassung ist dies nicht der Fall. Ein schriftlicher Vertrag liegt unstreitig nicht vor. Die von Frau Eisenstein gegenüber der Staatsanwaltschaft und öffentlich verbreiteten Screenshots von SMS, E-Mail-Auszügen etc. sind nach unseren bisherigen Recherchen aus dem Kontext gerissen und geben den Sachverhalt unvollständig und unkorrekt wieder“.
Diese Fragen seien zivilrechtlicher Natur und dementsprechend im Rahmen des von Mareike Eisenstein parallel in Gang gesetzten zivilgerichtlichen Verfahrens zu klären. Mingers: „Dem Zivilverfahren sieht meine Mandantin gelassen entgegen und wartet dessen Ausgang ab.“ Gleiches gelte für das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Siegen. Die erhobenen Vorwürfe würden sich als haltlos erweisen.
Bis wann die Ermittlungen gegen Lange noch andauern, ist nicht klar, Aktuell liegen die Ermittlungsakten im Geschäftszimmer der Siegener Staatsanwaltschaft.

Autor:

Karl-Hermann Schlabach (Redakteur) aus Siegen

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