Es wird eng für verkaufsoffene Sonntage

juli Siegen. Ob die geplanten verkaufsoffenen Sonntage im Stadtgebiet Siegen stattfinden werden, ist unsicher: Gestern stimmte der Haupt- und Finanzausschuss des Stadtrats im Ratssaal gegen alle 2010 geplanten Termine außer jenem in Siegen am NRW-Tag im September.

Die Abstimmungen fielen jeweils mit knappen Mehrheiten aus. Die Fraktionen stimmten teilweise nicht geschlossen. Die Entscheidung fällt der Rat am 10. Februar. Zuvor hatten die Fraktionen die bekannten Argumente ausgetauscht und teils gegensätzliche Aussagen getroffen. Es werde „immer mehr und immer mehr“, wetterte Michael Groß von den Grünen. Man solle sich ein Beispiel an Ingolstadt nehmen, dort verzichte man auf verkaufsoffene Sonntage. Die Allianz für den freien Sonntag werde immer größer.

Bürgermeister Steffen Mues entgegnete, seit Jahrzehnten sei die Zahl der verkaufsoffenen Sonntage in der Stadt Siegen konstant. Es sei immer voll, auch in den kleinen Zentren. „Die Leute stimmen mit den Füßen ab“, pflichtete Klaus Volker Walter (FDP) bei. Ohne diese Sonntage weite sich das „Mitternachts-Shopping“ aus, bei dem die Arbeitnehmer weniger verdienten. Angelika Flohren (SPD) ärgerte sich über die Weidenauer, weil die anscheinend systematisch gegen formale Vorgaben verstießen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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