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Uni kommt in die Stadt
Fahrrad und ÖPNV attraktivste Verkehrsmittel

In Zukunft sollen mehr Studenten den Weg zur Universität mit dem Fahrrad bewältigen. Uni und Stadt sind zuversichtlich, dass dieses Ziel zu realisieren ist.
  • In Zukunft sollen mehr Studenten den Weg zur Universität mit dem Fahrrad bewältigen. Uni und Stadt sind zuversichtlich, dass dieses Ziel zu realisieren ist.
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  • hochgeladen von Marc Thomas

juka Siegen. Knapp 1000 Parkplätze für Autos sollen im Zuge des weiteren Umzugs der Universität in die Innenstadt also geschaffen werden, aber ein noch größerer Fokus soll in Zukunft auf der Nutzung von Fahrrädern und öffentlichen Verkehrsmitteln liegen. Alleine 1370 Stellplätze für Fahrräder, davon 665 in Garagen an den Campus-Standorten Süd und Nord möchte die Universität in den kommenden Jahren etablieren. „Der Innenstadt-Campus mit drei Fakultäten ermöglicht kurze Wege zwischen den einzelnen Standorten – vom Campus Nord über das Untere Schloss zum Campus Süd. Diese sind ideal zu Fuß oder per Rad zu erreichen“, betont Uni-Pressesprecher André Zeppenfeld.

Für Studierende und Beschäftigte werde der ÖPNV und das Fahrrad das attraktivste Verkehrsmittel, ist sich die Universität sicher.

juka Siegen. Knapp 1000 Parkplätze für Autos sollen im Zuge des weiteren Umzugs der Universität in die Innenstadt also geschaffen werden, aber ein noch größerer Fokus soll in Zukunft auf der Nutzung von Fahrrädern und öffentlichen Verkehrsmitteln liegen. Alleine 1370 Stellplätze für Fahrräder, davon 665 in Garagen an den Campus-Standorten Süd und Nord möchte die Universität in den kommenden Jahren etablieren. „Der Innenstadt-Campus mit drei Fakultäten ermöglicht kurze Wege zwischen den einzelnen Standorten – vom Campus Nord über das Untere Schloss zum Campus Süd. Diese sind ideal zu Fuß oder per Rad zu erreichen“, betont Uni-Pressesprecher André Zeppenfeld.

Für Studierende und Beschäftigte werde der ÖPNV und das Fahrrad das attraktivste Verkehrsmittel, ist sich die Universität sicher. „Damit möchten Stadt und Universität zur Verkehrswende beitragen und einen Teil zum Klimaschutz leisten“, erklärt Uni-Kanzler Ulf Richter.

Studierende dezentral parken

Das gesamte Projekt basiert auf dem Konzept der „letzten Meile“, das die Innenstadt verkehrstechnisch entlasten soll. „Ziel ist, dass der Autoverkehr außerhalb des Innenstadt-Campus' stattfindet und Studierende also nicht Parkplätze in direkter Nähe zu den neuen Campus-Standorten nutzen, sondern dezentral parken, wenn sie auf das Auto angewiesen sind“, erläutert Zeppenfeld.

"Es werden attraktive, innovative
Mobilitätsangebote geschaffen."

Henrik Schumann
Stadtbaurat

Daher wolle man die Attraktivität des ÖPNV und des Fahrrads erhöhen. Unter anderem ist angedacht, deutlich weniger UX-Linien auf den Haardter Berg anzubieten, dafür aber Shuttle-Busse, die zwischen den Parkhäusern und dem Campus pendeln. „Wer Bus oder Fahrrad fährt, hat Vorteile, das macht diese Verkehrsmittel attraktiv“, verdeutlicht Verkehrsplaner Dr. Michael Baier. Die „letzte Meile“ zwischen Parkmöglichkeiten und Universität müsse dafür attraktiv gestaltet werden, beispielsweise mit asphaltierten Wegen, guter Beleuchtung und Einsehbarkeit. „Es werden zudem attraktive, innovative Mobilitätsangebote, wie zum Beispiel Verleihsysteme für Pedelecs und E-Scooter, geschaffen“, zeigt Stadtbaurat Henrik Schumann auf.

Bahnhof soll auch entscheidende Rolle spielen

Dass ein Umstieg, trotz der eher fahrradunfreundlichen Voraussetzungen, gelingt, kann sich der Stadtbaurat dabei gut vorstellen. „Beispiele aus anderen Universitätsstädten wie Marburg zeigen bereits, dass ein Umstieg bei ähnlichen topografischen Gegebenheiten möglich ist, wenn die Voraussetzungen zum Umstieg geschaffen und gleichzeitig das Angebot an Stellplätzen in direkter Uni-Nähe verknappt werden“, erklärt Schumann.

Neben den Fahrradmöglichkeiten und Busverbindungen zu den dezentralen Parkhäusern soll auch der
Bahnhof eine entscheidendere Rolle spielen. Durch die Nähe zu den Campus-Standorten werde er mehr denn je zum Drehkreuz und reduziere die Verkehrbelastung durch An- und Abreise weiter, ist sich die Universität sicher. „Darüber hinaus könnte die ganze Hochschulregion, das sind die umliegenden sechs bis sieben Landkreise, besser über den ÖPNV an das Oberzentrum Siegen angebunden werden – diese neuen Verbindungen stehen allen zur Verfügung“, sieht Zeppenfeld durch den Umzug Chancen für alle Bürger.

Autor:

Julian Kaiser aus Siegen

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