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Die schönsten Gärten
Familie Bast zeigt ihren idyllischen Bauerngarten

Christian und Christina Bast (vor ihrer Wildblumenwiese) gestalten ihren Garten seit vielen Jahren.
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  • Christian und Christina Bast (vor ihrer Wildblumenwiese) gestalten ihren Garten seit vielen Jahren.
  • Foto: Sarah Panthel
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

sp Niederschelden. Das grüne verschnörkelte Tor aus Gusseisen steht offen, ein prächtiges Staudenbeet heißt die Besucher von Familie Bast in Niederschelden willkommen. Lavendel, Frauenmantel, Margeriten, Stockrosen und weitere Pflanzen, die das Auge und auch Insekten erfreuen, stehen dicht an dicht in dem Vorgarten, den Christina und Christian Bast mit viel Hingabe gestaltet haben. Aus einer kahlen Kiesfläche entstand ein bunter Bauerngarten, für den sich das Ehepaar Inspirationen aus Büchern, Zeitschriften und auf Gartenschauen holte.
Perfektion muss nicht seinChristina und Christian Bast sind berufstätig, der Garten ist ihre Leidenschaft, so auch ihr Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert, das ähnlich viel Zeit in Anspruch nimmt.

sp Niederschelden. Das grüne verschnörkelte Tor aus Gusseisen steht offen, ein prächtiges Staudenbeet heißt die Besucher von Familie Bast in Niederschelden willkommen. Lavendel, Frauenmantel, Margeriten, Stockrosen und weitere Pflanzen, die das Auge und auch Insekten erfreuen, stehen dicht an dicht in dem Vorgarten, den Christina und Christian Bast mit viel Hingabe gestaltet haben. Aus einer kahlen Kiesfläche entstand ein bunter Bauerngarten, für den sich das Ehepaar Inspirationen aus Büchern, Zeitschriften und auf Gartenschauen holte.

Perfektion muss nicht sein

Christina und Christian Bast sind berufstätig, der Garten ist ihre Leidenschaft, so auch ihr Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert, das ähnlich viel Zeit in Anspruch nimmt. So ist nicht jeder Fleck perfekt ausgestaltet – aber das muss auch nicht sein. Die wilden Ecken sorgen für einen natürlichen Charme. Kleine Details und große Hingucker sind in dem großen Garten verteilt, in dessen Mitte sich das alte Wohnhaus befindet. So ist es nicht möglich, die rund 1000 Quadratmeter Fläche mit einem Blick zu erfassen. Die einzelnen Räume müssen entdeckt werden. Hinter dem Haus stehen zwei alte Kirschbäume, die zu dieser Jahreszeit zahlreiche dunkelrote Früchte tragen. Die sehen hübsch aus und schmecken dazu auch noch gut. Im Hintergrund ragt eine hohe Kastanie empor.

Kastanie selbst gepflanzt

„Die haben wir vor ungefähr 25 Jahren aus einer Kastanie großgezogen, die ich mit meiner Tochter gefunden habe. Die Kastanie stand jahrelang auf der Fensterbank in der Küche bis sie in den Garten umzog“, erzählt Christina Bast. Die Bäume verleihen dem Garten Struktur, geben ihm Raum und Höhe. Im Kontrast dazu stehen die zarten Blüten der Wildblumenwiese. Eine Freude für Insekten, die auch einen Platz in einem für sie vorgesehenen Hotel und in einer Totholzecke haben. Das auch die kleinsten Lebewesen einen Unterschlupf und Nahrung finden, ist dem Paar wichtig.

Ein Fachwerkhaus für die Hühner

Zum Garten gehören sieben Hühner, die ein selbstgebautes kleines Fachwerkhaus mit Auslauf bewohnen. „Das ist fast alles aus recyceltem Material gebaut“, so Christian Bast. Die Balken seien bei der Sanierung übrig geblieben und hätten nicht mehr für das Wohnhaus verwendet werden können. Und wenn die Familie im Garten zusammenkommt, an einer der vielen Sitzgelegenheiten wie der Hollywood-Schaukel, dann darf auch das Federvieh den Garten erkunden. Vielleicht springt dafür ja ein Ei mehr raus … Apropos Selbstversorger: Das steht bei dem Ehepaar nicht im Fokus, dennoch wird verarbeitet, was ihre kleine Oase hergibt: Kirschen, Johannisbeeren, Himbeeren. In einem kleinen Hochbeet wird Gemüse angebaut, im Vorgarten wachsen Bohnen, und hier und da findet man Töpfe, aus denen Kräuter gezupft werden können.

Wein und Rosen statt Luftschutzkeller

Ein ganzes Stück Geschichte steckt übrigens nicht nur in dem Haus der Familie, sondern auch in der hohen Mauer, die an einem Stück des Gartens entlangführt. Dahinter verbargen sich einst ein Luftschutzkeller und der Eingang zu einem Stollen. Beides wurde zugemauert. Hier wachsen jetzt Wein, Efeu und Rosen. In einer schattigen Ecke darunter zieren Funkien mit ihren verschieden Grüntönen das Mauerwerk.

Schöne Details

Es sind die kleinen, liebevoll gestalteten Elemente, die das große Ganze ausmachen: der Mini-Teich in der Zinkwanne, der bepflanzte alte Steintrog oder die hinter Wein versteckte Statue. Die Liste ließe sich fortführen.

Autor:

Sarah Panthel (Redakteurin) aus Siegen

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