Familienkarte für Wittgenstein?

 Die Stadt Kreuztal hat die Familienkarte bereits eingeführt, auch in Bad Laasphe war sie im Sozialausschuss ein Thema –vielleicht ja sogar für ganz Wittgenstein. Foto: Archiv
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bw - Da hatte sich Daniela Schneider (SPD) aber einige Fleißkärtchen verdient. Im Ausschuss für Freizeit, Jugend, Soziales und Sport stellte die Rüppershäuserin einige mögliche Projektideen vor, die Bad Laasphe in Sachen Familienfreundlichkeit voranbringen könnten. Mit ihrer Präsentation ging die Sozialdemokratin mit gutem Beispiel voran und auch aus den anderen Fraktionen könnten noch konkrete Ideen kommen – dies sicherten die übrigen Parteien des Bad Laaspher Stadtrates zumindest in der Ausschusssitzung der Vorsitzenden Christel Rother (SPD) zu.

Sicher keine schlechte Idee sei freilich die Familienkarte, die in Düsseldorf erstmals zu haben war und seitdem in vielen anderen Städten und Kommunen eingeführt worden sei, so Daniela Schneider. Freilich müssten da die Unternehmen vor Ort als Sponsoren mitziehen. Diese hätten aber von einer solchen Familienkarte auch etwas – bestes Marketing und Argumente für Fachkräfte. Diese Karte könne zu einer finanzielle Entlastung für Familien führen. Eine solche Familienkarte gehöre auch zu den Ideen der LEADER-Bewerbung, verriet Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann. Innerhalb von Wittgenstein könnte das Ganze eher zu realisieren sein, denn: „Die Masse könnte es machen.“

Freilich stellte sich nicht nur für Sven Boris Kämmerling (CDU) die nicht so ganz unwichtige Frage, für welche Zielgruppe die Stadt überhaupt familienfreundlicher werden solle: „Man meint es vielleicht gut, aber schwächt dann vielleicht vorhandene Angebote.“ Die Verwaltung will daher eine Bedarfsanalyse vorbereiten und zudem die bereits im Stadtgebiet bestehenden Angebote für Familien und Jugendliche in eine Übersicht packen. An den Räumlichkeiten werde es jedenfalls nicht scheitern, meinte Dr. Torsten Spillmann, „das ist sicher nicht das Problem“. Jedoch dürfe die Stadt hier nicht in eine Konkurrenz zu Vereinen treten.

Die Kommune will ein Konzept für Familienfreundlichkeit erstellen, wie Fachbereichsleiter Volker Kohlberger berichtete. Das sei aber nicht einfach, weil die Stadt kein eigenes Jugendamt und damit nur eingeschränkte personelle und finanzielle Ressourcen habe.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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