Feierlichkeiten voller Erfolg

90 Jahre SV Setzen:

Verein legt besonderen Wert auf die Jugendarbeit

Obersetzen. Gewohnt locker ging es am Wochenende beim »90. Geburtstag« des SV Setzen zu. Der kommissarische 1. Vorsitzende Joachim Otto machte bei den Feierlichkeiten am Samstagabend den Anfang und begrüßte sowohl die Ehrenmitglieder als auch die zahlreichen geladenen Gäste aus der Siegerländer Politik- und Sportwelt. Da wäre zum Beispiel Siegens Bürgermeister Ulf Stötzel zu nennen, der noch einmal lobende Worte für die Jugendarbeit des SV 1911 Setzen fand.

»Es ist beachtlich, wie viele Kinder heute im SV Setzen aktiv sind«, freute sich Stötzel in seiner Ansprache. Vor gut fünf Jahren hatte nämlich alles erst seinen Anfang genommen. Damals begann es mit zehn Nachwuchskickern. Binnen kurzer Zeit wuchs die Jugendabteilung zur heute zahlenmäßig größten des Vereins. Inzwischen haben rund 80 Kinder und Jugendliche den Weg in den Verein gefunden.

Auch der stellvertrende Landrat Jürgen Althaus freute sich, die besten Wünsche überbringen zu können und gestand: »Wenn ich montags morgens die Zeitung bekomme, schlage ich als erstes den Lokalsport-Teil auf, um zu sehen, wie unsere Vereine gespielt haben.« Viele Menschen, so Althaus weiter, hätten beim SV Setzen eine sportliche Heimat gefunden. Auch er ließ es sich nicht nehmen, noch einmal kurz auf die Jugendarbeit zu sprechen zu kommen. Er gab in diesem Zusammenhang zu bedenken, dass die heutige Jugend darüber entscheide, wie populär der Fußballkreis in ein paar Jahren sei. Mit einem Augenzwinkern ermutigte Jürgen Althaus die Setzener zudem zum »Aufstieg in die Landesliga und weit darüber hinaus«.

Stellvertretend für die Setzener Vereine überreichte Hermann Mayenschein dem »Geburtstagskind« eine Urkunde zum freudigen Ereignis. Auch in diesem Punkt unterscheiden sich die Setzener von einigen anderen Beispielen: Die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen funktioniert reibungslos. Bestes Beispiel ist die vor zwei Jahren errichtete neue Festhalle am Sportplatz, deren Bau alle Vereine zusammen in Angriff nahmen.

Für gute Stimmung sorgten die »Jungen Wittgensteiner Musikanten«, bei denen auch schon einmal das Tanzbein geschwungen werden durfte. Gerd Arnold und Sandra Broszinski sorgten mit ihren Darbietungen zudem für gute und ausgelassene Stimmung in der Setzener Festhalle.

Am gestrigen Tag spielten die »Original Wittgensteiner Musikanten« auf, während Jung und Alt sich noch einmal zum Frühschoppen und dem obligatorischen Erbsensuppenessen trafen. »Wir wollten an diesem Wochenende kein Riesenprogramm auf die Beine stellen. Immerhin ist dies ja eigentlich kein richtiges Jubiläum. Deshalb wollen wir die Geselligkeit im Vordergrund stehen lassen«, betonte Joachim Otto gegenüber der SZ. Dieses Ziel haben die Organisatoren nach einem schönen Wochenende trotz des schlechten Wetters zweifelsohne erreicht.

BvT

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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