Ferndorf mit großem Teamspirit

Uros Paladin (links) war mit sechs Toren bester Werfer des TuS Ferndorf gegen den HSV. Foto: cst

geo. Handball-Zweitliga-Aufsteiger hat seine erste große Bewährungsprobe im Profi-Handball am Samstagabend bestanden - trotz einer am Ende doch noch etwas zu deutlichen 23:34 (11:14)-Niederlage gegen den Champions League-Sieger von 2013, den HSV Hamburg. Gegen den Bundesligisten arbeiteten sich die Schützlinge von Trainer Michael Lerscht trotz eines 1:7-Fehlstarts mit starker Abwehrarbeit und gutem Angriffsspiel auf 5:8 heran und hielten diesen Rückstand bis zum Pausenpfiff.

In der zweiten Hälfte erzielte Kreisläufer Andreas Heyme schnell sogar das 12:14, doch dann agierten die Nordsiegerländer in einigen Situationen zu überhastet, so dass der Rückstand binnen weniger Minuten auf 12:19 anwuchs. Dennoch steckten die Ferndorfer nie auf und erzielten mit großen Teamspirit immer wieder schöne Treffer, vor allem auch aus dem Rückraum, wo Uros Paladin mit sechs Toren besonders hervorstach. Aber auch Florian Baumgärtner und Heyme mit je vier Treffern verdienten sich Lorbeeren.

Überragender Spieler der Ferndorfer war jedoch Kapitän Julian Schneider, der aufgrund einer leichten Verletzung von Alex Koke praktisch 50 Minuten lang in Abwehr und Angriff durchspielen musste, dabei als vorgezogener Abwehrspieler eine physisch überragende und auch im Angriff starke Leistung zeigte. Der HSV Hamburger trifft nun am Sonntag im Finale dieses Final-Four-Pokal-Turniers auf Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen, der zuvor den Drittligisten HSV Hannober mit 37:24 hoch geschlagen hatte. Nur der Sieger dieses Endspiels steht im Achtelfinale des DHB-Pokals.

TuS Ferndorf: Puhl, Broszinski - Paladin (6), Heyme (4), Baumgärtner (4), J. Schneider (3/1), Volentics (2/1), Barwitzki (2), Trivic (1), Sorg (1)

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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