Junge Union suchte Gespräch
Feuerwehr "brennt auf" Mitstreiter

sz Krombach. Der Kreuztaler Stadtverband der Jungen Union setzte die Reihe seiner Besuche von Feuerwehrhäusern in Kreuztal weiter fort. Diesmal führte es den CDU-Nachwuchs laut Mitteilung nach Krombach. Bekanntermaßen soll die Feuerwehr dort in Zukunft ein neues Domizil bekommen. „Lieber ein bisschen länger warten, aber dafür einen guten Standort bekommen, der auch in jeder Hinsicht in trockenen Tüchern ist”, erklärte Marc Einzmann (Löschgruppenführer Krombach).
Insgesamt sei die Feuerwehr in Kreuztal in einer  guten Lage, auch wenn es durchaus Punkte zur Verbesserung gäbe. Vor allem das Thema Mitgliederzahlen wurde ausgiebig besprochen. JU-Vorsitzender Julian Siebel weiß um die Maßnahmen, die bisher bereits getroffen wurden. Dennoch müsse weiter geschaut werden, was noch möglich sei, um die Mitgliedergewinnung zu verbessern. „Hier fehlen leider Patentrezepte. Die bisherigen Maßnahmen sind ein toller Beginn, aber es bleibt noch einiges zu tun.”
Kritisch seien laut Marc Einzmann  und Thorsten Schreiber (stellv. Leiter der Feuerwehr) gerade die Zahlen bei den Mitgliedern zwischen 25 und 40 Jahren. Hier sei es die große Herausforderung, die entsprechenden Mitglieder auch zu halten. „Gerade in diesem  Altersbereich verändern sich im Leben Gegebenheiten, die einen zusätzlichen Feuerwehrdienst vielleicht schwerer machen”, so Julian Siebel.
Um der Feuerwehr zu helfen, existiert seit einiger Zeit eine entsprechende Arbeitsgruppe, um Maßnahmen zu entwickeln. Außerdem sei der Feuerwehrausschuss eine wichtige Stütze für die Feuerwehr Kreuztal.
„Wir sind sehr dankbar, dass der Ausschuss die Themen möglichst unpolitisch behandelt.” Genau das versprach Julian Siebel auch im Bezug auf den Vorschlag, in Kreuztal eine Feuerwehrrente einzuführen. „Unser Ziel ist eine ganz klare Ausklammerung dieses Themas aus dem Fahrwasser des aufziehenden Wahlkampfs. Wir werden alle Themen, welche die Feuerwehr betreffen, möglichst unpolitisch angehen.” Ziel sei es die Feuerwehrrente so schnell wie möglich in den Feuerwehrausschuss zu bringen, um dort einen überparteilichen Konsens zu erzielen.

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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