Feuerwehr in Raumland zur Stelle

Zu einer enormen Rauchentwicklung kam es am Sonntagabend in einem Haus in Raumland in der Straße „Am Heßlar“ - und auch drumherum. Es blieb aber beim Schreck in der Abendstunde. Foto: Björn Weyand
  • Zu einer enormen Rauchentwicklung kam es am Sonntagabend in einem Haus in Raumland in der Straße „Am Heßlar“ - und auch drumherum. Es blieb aber beim Schreck in der Abendstunde. Foto: Björn Weyand
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bw/vö - Viel Rauch um nichts? So ließe sich das Geschehen am späten Sonntagabend „Am Heßlar“ in Raumland vielleicht auf einen Punkt bringen, allerdings würde das der Situation nicht unbedingt gerecht. Denn der Anrufer, der kurz vor Mitternacht bei der Feuerwehr-Leitstelle einen möglichen Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus gemeldet hatte, reagierte auf eine enorme Rauchentwicklung „Am Heßlar“ und sichtbare Flammen in dem Haus.

Tatsächlich hatte die Bewohnerin, unmittelbar bevor sie das Gebäude verließ, den Ofen mit zahlreichen Briketts gefüttert – offenbar etwas zu hoch in der Dosierung. Denn das Wetter sorgte dafür, dass der Rauch aus dem Schornstein nicht nach oben abzog, sondern sich rund um das Gebäude verteilte. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr sahen sich mit dichtem Qualm konfrontiert und brachen die Tür auf, weil sich möglicherweise Bewohner in Gefahr befanden – das war zum Glück nicht der Fall. Deshalb fiel die Schadensbilanz der Polizei überschaubar aus: „Außer einer aufgebrochenen Tür ist nichts passiert.“ Zum Einsatz kamen rund 35 Feuerwehrleute aus Bad Berleburg, Berghausen und Raumland, unterstützt vom Rettungsdienst und den ehrenamtlichen Kräften aus Bad Laasphe.

Der Löschzug Banfetal wurde ebenfalls am Sonntag zu einem Kaminbrand an der Schützenstraße in Fischelbach alarmiert. 26 Feuerwehrleute waren vor Ort, unterstützt von der Drehleiter und der Wärmebildkamera des Kernstadt-Löschzuges. Die Feuerwehr ließ den Kamin kontrolliert ausbrennen und kehrte ihn aus. „Kein Sachschaden, nach zwei Stunden war der Einsatz beendet“, teilte Einsatzleiter Volker Stenger auf SZ-Anfrage mit.

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