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Nachtbusse können weiterfahren
Finanzierung gesichert

Der heimische ÖPNV-Dienstleister bestreitet den Nachtbusverkehr für den Kreis, nachdem sich der Nachtbus-Verein Ende 2018 aufgelöst und der Kreistag den Zweckverband Personennahverkehr Westfalen-Süd mit einer Zwischenlösung beauftragt hatte (die SZ berichtete ausführlich).
  • Der heimische ÖPNV-Dienstleister bestreitet den Nachtbusverkehr für den Kreis, nachdem sich der Nachtbus-Verein Ende 2018 aufgelöst und der Kreistag den Zweckverband Personennahverkehr Westfalen-Süd mit einer Zwischenlösung beauftragt hatte (die SZ berichtete ausführlich).
  • Foto: Archivbild: ch
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ch Siegen/Kreuztal. Es ist erst einmal eine Monatsfahrkarte, noch kein Jahresticket, das die Politik da gelöst hat: Der Kreistag Siegen-Wittgenstein hat in seiner jüngsten Sitzung Geld für den Nachtbusverkehr locker gemacht; mit seinem Beschluss ist die Finanzierung der N-Linien, die Kreuztal, Netphen und Wilnsdorf in aller Frühe von montags bis freitags ans Oberzentrum anbinden, vorerst gesichert. Bis zum Ende des ersten Halbjahrs 2020 werden, wie vertraglich vereinbart, 32 500 Euro an die Verkehrsbetriebe Westfalen Süd...

ch Siegen/Kreuztal. Es ist erst einmal eine Monatsfahrkarte, noch kein Jahresticket, das die Politik da gelöst hat: Der Kreistag Siegen-Wittgenstein hat in seiner jüngsten Sitzung Geld für den Nachtbusverkehr locker gemacht; mit seinem Beschluss ist die Finanzierung der N-Linien, die Kreuztal, Netphen und Wilnsdorf in aller Frühe von montags bis freitags ans Oberzentrum anbinden, vorerst gesichert. Bis zum Ende des ersten Halbjahrs 2020 werden, wie vertraglich vereinbart, 32 500 Euro an die Verkehrsbetriebe Westfalen Süd gezahlt.

Notmaßnahme endet im Sommer

Der heimische ÖPNV-Dienstleister bestreitet den Nachtbusverkehr für den Kreis, nachdem sich der Nachtbus-Verein Ende 2018 aufgelöst und der Kreistag den Zweckverband Personennahverkehr Westfalen-Süd mit einer Zwischenlösung beauftragt hatte (die SZ berichtete ausführlich). Diese Notmaßnahme endet im kommenden Sommer und der Kreis wird ein Vergabeverfahren starten bzw. den Nachtbus-Verkehr ausschreiben.

Allein dafür kalkuliert die Kreisverwaltung 35 750 Euro im kommenden Jahr ein. Unter anderem muss die Kreisverwaltung sich wegen rechtlich komplexen Materie juristische Hilfe einkaufen. Die Vergabe von ÖPNV-Verkehrsleistungen berührt sowohl das EU-Recht als auch das nationale Vergaberecht. Den ZWS soll die Fachkanzlei Rödl & Partner beispringen, die Kanzlei ist mit dem Thema vertraut, sie hat den Zweckverband bereits bei der Notvergabe beraten.

Kreis muss zuschießen

Da das Kreishaus zudem weiß, dass die Fahrgelderlöse und die Zuwendungen Dritter – gemeint sind die verbleibenden Sponsoren, die nach wie vor die Nachtbus-Idee unterstützen – auch künftig nicht die Kosten des Nachtbusverkehrs decken werden, und man die Vergabe erfolgreich durchführen möchte, wurden vorsorglich 70 000 Euro jährlich an Kostenübernahme festgezurrt.

Bis Laufzeitende 2024 müssen also in der Summe 280 000 Euro an Haushaltsmitteln zur Verfügung gestellt werden. Die Politik nickte, der Kreistag stimmte einstimmig für die Finanzausstattung. Die Vergabe läuft nun an, alsbald könnte die Dauerfahrkarte für den Nachtbus gelöst werden.

Autor:

Christian Hoffmann (Redakteur) aus Siegen

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