Firma Heinrich nicht zu retten

 Die Feudinger Firma Heinrich Anlagenmontagen GmbH hat am Freitag den Betrieb eingestellt. Laut Insolvenzverwalter Robert Schiller aus Marburg verlieren rund 20 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz. Foto: Björn Weyand
  • Die Feudinger Firma Heinrich Anlagenmontagen GmbH hat am Freitag den Betrieb eingestellt. Laut Insolvenzverwalter Robert Schiller aus Marburg verlieren rund 20 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz. Foto: Björn Weyand
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bw - Dass die Homepage der Feudinger Firma Heinrich Anlagenmontagen seit Tagen nicht mehr erreichbar ist, war schon kein gutes Zeichen. Und tatsächlich hatte Rechtsanwalt Robert Schiller aus Marburg, der nach dem Antrag auf Insolvenzverfahren vom Amtsgericht Siegen Mitte Juli zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt wurde, keine gute Nachrichten. „Der Geschäftsbetrieb wird heute eingestellt“, verriet der Jurist am Freitag auf Anfrage der Heimatzeitung. Für die übrig gebliebenen knapp 20 Mitarbeiter bedeutet dies die Kündigung.

Da die Frist für die Zahlung des Insolvenzgeldes auslief, hätten die Beschäftigten aus den Einnahmen des Geschäftsbetriebs heraus bezahlt werden müssen. Es sei jedoch nicht möglich gewesen, aus den laufenden Umsätzen die laufenden Kosten zu tragen, erklärte Robert Schiller, „die Umsätze reichen dafür nicht aus.“

Damit ist klar: Das Insolvenzverfahren für das Unternehmen wird eröffnet. Grund dafür ist, dass sich anders als beim ersten Insolvenzantragsverfahren vor gut einem Jahr diesmal kein Käufer für das eigentlich im Kundenkreis renommierte Unternehmen gefunden habe. Alle Verhandlungen mit potenziellen Investoren seien gescheitert – offenbar war die bereits zweite Insolvenz eine zu schwere Hypothek für die Bemühungen, die Firma unter ein anderes Unternehmensdach zu bringen.

Robert Schiller betonte: „Wir haben in den letzten Wochen wirklich alles versucht“, die Situation sei allerdings anders und eben auch schwieriger als im vergangenen Jahr. „Damals standen die Interessenten quasi Schlange“, so Robert Schiller. Den Zuschlag hatte die W&K-Gruppe erhalten und die Feudinger Firma aus einer Insolvenz heraus übernommen. Doch nur ein Jahr später begann das Zittern von vorne - diesmal ohne glücklichen Ausgang.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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