Fit machen für Ausbildungsplätze

 Zwei Teilnehmer der Qualifizierungsmaßnahme packten am Freitag schon einmal Päckchen – für (v.l.) Thomas Becker, Pressesprecher der Bundesagentur für Arbeit in Siegen, Dr. Rolf Küpper von der Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft „inab“ sowie BZW-Geschäftsführer Winfried Schwarz. Foto: Martin Völkel
  • Zwei Teilnehmer der Qualifizierungsmaßnahme packten am Freitag schon einmal Päckchen – für (v.l.) Thomas Becker, Pressesprecher der Bundesagentur für Arbeit in Siegen, Dr. Rolf Küpper von der Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft „inab“ sowie BZW-Geschäftsführer Winfried Schwarz. Foto: Martin Völkel
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vö - Winfried Schwarz ist nicht nur Geschäftsführer des Bildungszentrums Wittgenstein (BZW) in Bad Berleburg, sondern in dieser Funktion auch für EJOT unterwegs, mit 1300 Mitarbeitern Wittgensteins größter Arbeitgeber. Das Unternehmen habe allein in den vergangenen beiden Jahren 180 Mitarbeiter neu eingestellt, „Wir haben hier die stärkste Industrieregion in Nordrhein-Westfalen und brauchen Leute – und zwar nicht als Hilfsarbeiter, sondern als ausgebildete Kräfte.“ Vor diesem Hintergrund sind 19 junge Menschen auf dem richtigen Weg, die derzeit im Rahmen einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme der Bundesagentur für Arbeit fit gemacht werden für eine Ausbildung. Seit September läuft die Qualifizierung, die auch die Möglichkeit bietet, den Hauptschulabschluss nachzuholen, in den Räumlichkeiten der Berleburger Schaumstoffwerke (BSW) an der Sählingstraße.

Die 19 jungen Leute sind in zwei Gruppen aufgeteilt: Eine besetzt den Bereich Lager/Logistik und Handel, die zweite den Sektor Metalltechnik. Eine Gruppe für Hotel und Gastronomie kam nicht zustande, weil die Interessenten fehlten. Winfried Schwarz: „Die Arbeitszeiten schrecken offenbar ab, obwohl die Perspektiven sehr gut sind.“ Mit im Boot sind das Bildungszentrum Wittgenstein (BZW) sowie die Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft „inab“ des Berufsfortbildungswerkes „bfw“ in Siegen. Alle Partner haben sich auf eine Zusammenarbeit von drei Jahren verständigt. An den ungewöhnlichen Einstieg in das Bad Berleburger Projekt erinnerte sich „inab“-Geschäftsstellenleiter Dr. Rolf Küpper beim Pressetermin: „Es sollten zwei Bausätze für Gartenhäuser gekauft werden. Das war mir zuerst völlig schleierhaft.“

Doch der Hintergrund der Idee ist ganz einfach. Die Gartenhäuser wurden als Büros aufgebaut, eine gelungene Teamaufgabe für die Teilnehmer der Maßnahme, die ihre faire Chance auf dem Arbeitsmarkt bekommen sollen. Das machte Winfried Schwarz auch deutlich: „Wir möchten hier ganz klar aufzeigen, dass es in Wittgenstein auch für Menschen zunächst ohne Schulabschluss eine sinnvolle Verwendung gibt.“ Bei einer Arbeitslosenquote unter vier Prozent seien die Perspektiven besser denn je. Die Chancen auf eine Weiterbeschäftigung nach der Ausbildung seien groß.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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