„Flexi“ macht Eltern das Studieren leichter

„Flexi“ – eine Einrichtung der Universität und des Studentenwerks Siegen zur flexiblen Kinderbetreuung – hat am Montag die Pforten geöffnet.  Foto: kk
  • „Flexi“ – eine Einrichtung der Universität und des Studentenwerks Siegen zur flexiblen Kinderbetreuung – hat am Montag die Pforten geöffnet. Foto: kk
  • hochgeladen von Archiv-Artikel Siegener Zeitung

kk Siegen. „Langsam entwickelt sich der Standort zu einem Kinderzentrum“, damit meinte Detlef Rujanski, Geschäftsführer des Studentenwerks Siegen, die Kindertagesstätte auf dem Haardter Berg sowie das gestern eröffnete, benachbarte „Flexi“, bei dem Studentenwerk und Universität kooperieren.

In den neuen Räumen können Eltern kurzfristig und kurzzeitig Betreuung für ihr Sprösslinge buchen. Für die Dauer der Vorlesung, der Klausur oder einfach, um in der Bibliothek zu arbeiten, besteht nun die Möglichkeit, Kinder im Alter zwischen einem Jahr und zehn Jahren in die Obhut ausgebildeter und angestellter Fachkräfte zu geben.

Das Angebot richtet sich zuvorderst an Studierende, aber auch an Hochschulmitarbeiter, Professoren oder „Externe“. Rechnerisch sind zwölf Plätze vorhanden. Da die in Anspruch genommenen Zeiten jedoch relativ überschaubar sind, können wesentlich mehr Mädchen und Jungen aufgenommen werden.

Die Planungen für „Flexi“ waren vor rund einem Jahr aufgrund von Nachfragen seitens Studierender ins Rollen gekommen. Die Bau-Finanzierung (230 000 Euro) übernahm die Universität Siegen. Die Hochschule gibt zudem einen jährlichen Zuschuss zu den anfallenden laufenden Kosten, der bis zur Hälfte aus Studienbeiträgen bezahlt werden kann. Die Ersteinrichtung bezahlte das Studentenwerk (40 000 Euro). Die Öffnungszeiten sollen bedarfsgerecht sein. Derzeit stehen die Pforten montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr offen. Rujanski: „Es zeichnet sich aber ab, dass eine Öffnungszeit bis 18 Uhr sein müsste.“ Nach Absprache und mit ausreichend Anmeldungen können Kinder auch samstags betreut werden.

Der neue Rektor Prof. Dr. Holger Burckhart zeigte sich von der neuen Einrichtung ebenso angetan wie Kanzler Dr. Johann Peter Schäfer und Gleichstellungsbeauftragte Dr. Elisabeth Heinrich. Burckhart: „Das ist vor allem für Alleinerziehende wichtig.“ Besonders das Vorhandensein eines pädagogischen Konzepts fand Anklang beim Unichef: „Es kann nicht nur ums Verwahren gehen.“

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.