Förderverein für Hospiz gegründet

 Die „Villa Jung“ ist die alte Industriellen-Villa, in der das Mehrgenerationenhospiz Wimpernschlag insgesamt zehn Einzelzimmer für alle Generationen anbieten will. Foto: Archiv
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tika - Noch ist es eine alte Villa, im kommenden Jahr avanciert das Gebäude in Bad Laasphe womöglich zu einer Einrichtung für todkranke Menschen. Das Mehrgenerationenhospiz Wimpernschlag an der Wilhelmstraße in Bad Laasphe nimmt konkretere Züge an. Der von den Projektverantwortlichen avisierte Förderverein, den die Akteure im Mai gegründet haben, ist nun auch im offizielle Vereinsregister des Amtsgerichts Siegen gelistet. Ein weiterer Schritt zur Realisierung des Projektes, das Michael Pfister angestoßen hat.

Der Hesse will ab der im April vorgesehenen Eröffnung als Geschäftsführer fungieren und ist zugleich Beisitzer im Förderverein. An dessen Spitze wiederum steht der Facharzt für Allgemeinmedizin, Martin Eberle. „Zweck des Vereins ist die Gründung und fortlaufende Förderung der Firma Mehrgenerationenhospiz Wimpernschlag gGmbH bei seiner gemeinnützigen Tätigkeit und zudem der Erwerb und Unterhalt der Immobilie Villa Jung sowie die Bereitstellung für den Zweck des Betreibers“, heißt es in der Satzung. Die „Villa Jung“ ist die alte Industriellen-Villa, in der das Hospiz insgesamt zehn Einzelzimmer für alle Generationen anbieten will.

„Wir achten ganz besonders darauf die Zimmer nicht im Stil eines Krankenhauses einzurichten, sondern in heimischer Atmosphäre“, heißt es auf der Internetseite der Einrichtung. Damit das Hospiz tatsächlich starten kann, benötigen die Verantwortlichen Spenden. Dafür wiederum zeichnet der Förderverein verantwortlich, der seinen Zweck der ideellen und finanziellen Förderung, Unterstützung, Weiterentwicklung und Übernahme der laufenden Kosten „durch Beiträge, Spenden sowie durch Veranstaltungen, die der Werbung für den geförderten Zweck dienen“ erfüllt. Nach eigenen Angaben muss die Einrichtung zehn Prozent ihrer Kosten über Spenden aufbringen. Derzeit sammeln die Verantwortlichen demnach Spenden in Höhe von 25.000 Euro, um die Gründung des Unternehmens zur realisieren.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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