Freak-Valley-Festival in Deuz

 Irgendwie ist das Festival auf dem AWo-Gelände mit langen Haaren und krachenden Gitarren (im Bild Lonely Kamel) auch eine Hommage an die 1970er Jahre.
  • Irgendwie ist das Festival auf dem AWo-Gelände mit langen Haaren und krachenden Gitarren (im Bild Lonely Kamel) auch eine Hommage an die 1970er Jahre.
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stö - Drei Tage lang krachte auf dem AWo-Gelände in Deuz Stoner- und Psychedelic-Rock aus den Boxen. Zum 5. Mal fand das internationale Freak-Valley-Festival statt (26. bis 28. Mai). Ein friedliches Zusammenkommen, bei dem die Musik im Vordergrund stand und das sich vom Charakter irgendwo zwischen Wacken und Woodstock einordnen lässt, allerdings mit einem entscheidenden Unterschied: der Teilnehmerzahl. 2500 Besucherinnen und Besucher waren es in diesem Jahr und mehr sollen es auch in Zukunft nicht werden. „Die entspannte Atmosphäre und die Qualität sollen beibehalten werden“, erklärte Michael Hackler, Pressesprecher des veranstaltenden Rock-Freaks-Vereins.

Die Bands waren auch in diesem Jahr breit aufgestellt, insgesamt 29 aus 14 Ländern. Genug Auswahl für verschiedene Geschmäcker. So war es die Doom Metal- und Punk-Band Mantar aus Hamburg, die polarisierte und die Teilnehmer spaltete: „Entweder man fand sie gut oder eben nicht“, so Hackler. Häufig in der Szene zu finden sind auch reine Instrumental-Bands wie Rotor aus Berlin, die am Samstagabend auftraten – und das bedeutet dann Schlagzeug, viel Bass und viel E-Gitarre. Natürlich hat Hackler als Musikliebhaber auch seine Favoriten. Beispielsweise die griechische Band Villagers of Ionnina City. Die bot am frühen Donnerstagabend einen Auftritt mit Folk-Rock inklusive Klarinette und Gesang in ihrer Heimatsprache.

Hatte das Wetter die ersten zwei Tage vollständig mitgespielt, musste es Samstagabend kommen, wie es die Wettervorhersage angekündigte hatte. Dauerregen, Blitz und Donner machten auch vor Freak-Tal nicht Halt und das Publikum minimierte sich vor der Bühne. Einige blieben unbeeindruckt von dem kühlen Nass und auch das Programm lief weiter – gut, dass die Musik auf dem gesamten Gelände zu hören war. Eine Besonderheit, die es in diesem Jahr gab: Postkarten mit Stempel und Briefmarken (mit dem diesjährigen Logo), eigens entworfen für das Festival. Jedes Karten-Motiv wurde 350-mal gedruckt und alle waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Dass es eine Briefmarke zu einem Musik-Festival gibt, ist laut Veranstalter und den Briefmarkenfreunden Netphen einmalig. Der Erlös der Karten geht übrigens, wie alle übrigen Einnahmen, als Spende an die AWo.

Auch neu beim fünften Festival, aber nach der positiven Erfahrung wahrscheinlich nicht einmalig: Es wurde nicht mehr mit Bargeld, sondern mit Chipkarten an den Armbändern bezahlt. Ein gutes Miteinander mit der Nachbarschaft ist für ein solches Event natürlich unabdingbar. Beienbacher kümmerten sich um die morgendliche Stärkung und auch eine Wiese für fast 2000 zeltende Besucher wurde zur Verfügung gestellt.  „Dafür geht die Lautstärke nicht über 102 Dezibel und um ein Uhr ist immer spätestens Schluss“, erklärte Hackler. Außerdem sorgen rund 300 Mitarbeiter dafür, dass alles rund läuft und das tut es mit jedem Jahr mehr.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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