Freigabe der K 122 bei Malberg

 Bei der Freigabe der K 122 zwischen Steinebach und Steineberg kamen unter anderem Ulrich Neuroth, Michael Lieber, Albert Hüsch und Hans-Joachim Greb (v. r.) zusammen. Foto: soph
  • Bei der Freigabe der K 122 zwischen Steinebach und Steineberg kamen unter anderem Ulrich Neuroth, Michael Lieber, Albert Hüsch und Hans-Joachim Greb (v. r.) zusammen. Foto: soph
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soph - Wer von Steineroth nach Malberg wollte, musste lange Zeit den Umweg über Gebhardshain fahren: In Elben wies ein Schild darauf hin, dass die K 122 zwischen Steinebach und dem Malberger Ortsteil Steineberg gesperrt war. Seit Juni vergangenen Jahres liefen dort die Sanierungsarbeiten. Nun konnte die K 122 offiziell wieder freigegeben werden. Der Kreis hat bei dieser Baumaßnahme mit der Verbands- und Ortsgemeinde zuammengearbeitet. Denn während der Kreis die Straße für 850 000 Euro sanieren ließ, waren die Werke der Verbandsgemeinde Gebhardshain mit 180 000 Euro für Kanalarbeiten und 80 000 Euro für Wasserleitungen beteiligt. Die Ortsgemeinde beauftragte die zuständige Baufirma damit, einen anderthalb Meter breiten Gehweg anzulegen. Dafür waren 140 000 Euro geflossen. Die gesamte Baumaßnahme hat somit rund 1,25 Mill. Euro gekostet.

Ulrich Neuroth, Leiter des LBM Diez betonte, dass es sich bei dem Um- und Ausbau um eine „Erneuerung im vollen Rahmen“ handele. Die Kreuzung mit der K 121 sei eine problematische Stelle gewesen, an der es viele Unfälle gegeben habe. Man habe überlegt, wie dieser Punkt zu entschärfen sei, so Neuroth. Man entschied sich dafür, den Bereich umzubauen. Während sich die Straßen zuvor direkt kreuzten, ist der Einmündungsbereich der K 121 aus Richtung Schwedegraben kommend nun ein Stück versetzt, sodass ab sofort die Autofahrer zunächst einige Meter auf die K 122 fahren müssen, um dann wieder auf die K 121 abbiegen zu können. Neuroth betonte, dass eine neu ausgebaute Straße nicht bedeute, dass man dort mit überhöhter Geschwindigkeit herfahren müsse. „Die Richtgeschwindigkeit ist weiter 100 km/h.“ Ortsbürgermeister Albert Hüsch freute sich, dass man die Bürger davon habe überzeugen können, den innerörtlichen Bereich der K 122 mit in die Maßnahme zu holen. Er habe schon lange davon gesprochen, dass die Kreuzung gemacht werden müsse. Die Baufirma habe dort vorzügliche Arbeit geleistet. Auch der Kontakt zu den Anwohnern und den Waldinteressenten sei einvernehmlich gewesen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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