Zufahrtsstraßen überlastet
Freiwillige sollen Krisengebiet Ahr verlassen

Viele Helfer aus Siegen-Wittgenstein sind nach Dernau im Landkreis Ahrweiler gereist, um dort bei den Aufräumarbeiten zu helfen.
  • Viele Helfer aus Siegen-Wittgenstein sind nach Dernau im Landkreis Ahrweiler gereist, um dort bei den Aufräumarbeiten zu helfen.
  • Foto: Privat.
  • hochgeladen von Alexander Kollek

sz/dpa Bad Neuenahr-Ahrweiler/Siegen/Bad Berleburg.  Freiwillige Helfer im Krisengebiet Ahr sollen dieses wegen der schwierigen Umstände dort möglichst schnell verlassen. Das teilte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) am Samstag mit. Als Grund nannte sie die starken Niederschläge an diesem Wochenende, die zerstörte Infrastruktur und die unübersichtliche Verkehrssituation. Den Angaben zufolge werden Shuttle-Busse eingesetzt, die die Helfer zurückbringen. Auch viele engagierte Menschen aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein waren in das Katastrophengebiet gereist, um unter anderem bei den Aufräumarbeiten zu helfen. Wer noch geplant hatte, als freiwilliger Helfer dorthin zu fahren, soll dies nicht tun.

Zuvor hatte auch das Polizeipräsidium Koblenz an Helferinnen und Helfer appelliert, sich nicht mehr auf den Weg in das Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz zu machen. „Die Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung ist weiterhin überwältigend und ungebrochen", hieß es in einer Mitteilung. Durch die Vielzahl an Menschen, „die sich heute in das Katastrophengebiet aufgemacht haben, um zu helfen, kommt es aktuell leider zu einer völligen Überlastung sämtlicher Zufahrtsstraßen zum Ahrtal sowie der Straßen im Katastrophengebiet selbst", so das Polizeipräsidium Koblenz.

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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