Frühstück mit dem Chef

 Die Kinder der Klasse 4b der Grundschule Salchendorf statteten Wolfgang Franz, dem Direktor der Sparkasse Burbach-Neunkirchen, einen Besuch ab. Die jungen Reporterinnen und Reporter hatten für ein Interview jede Menge Fragen vorbereitet. Foto: Sparkasse
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sz -An einem Donnerstag im April stand für die Klasse 4b der Grundschule Salchendorf etwas Besonderes auf dem Stundenplan: ein Interview mit Wolfgang Franz, dem Sparkassendirektor der Sparkasse Burbach-Neunkirchen. Ausgerüstet mit dem Reporterausweis, Stift und Notizblock, machte sich die Klasse mit ihrer Lehrerin Simone Klein auf den Weg. Ulrike Nassauer-Schlemper, Leiterin der Marketingabteilung, begrüßte die Kinder und führte sie in einen Konferenzraum. Ein Schüler meinte überrascht: „Von außen klein und innen groß!“ Wolfgang Franz, der sogar eine Krawatte mit Sparkassen-Zeichen trug, begrüßte die Gäste und ermunterte die jungen Reporterinnen und Reporter, ihre Fragen zu stellen.

Wolfgang Franz: „Ich bin seit 17 Jahren Sparkassenchef. Weil hier eine Stelle frei war, habe ich mich gemeldet und habe die Stelle bekommen.“

„Nein, ich wollte immer Feuerwehrmann werden.“

„Ja, auf jeden Fall! Es ist ein sehr schöner Beruf, und ich würde ihn wieder auswählen.“

„Es gefällt mir, dass ich mit Menschen zu tun habe. Viele Freunde habe ich dadurch schon im Siegerland kennengelernt.“

„Ja, wer hat das nicht? Alles an einem neuen Gerät muss man erlernen, zum Beispiel, wie man mit einem neuen iPhone umgeht.“

„Morgens habe ich zuerst eine Besprechung mit meiner Sekretärin. Danach muss ich einen großen Stapel Post erledigen. Manche Anrufe erledige ich selbst, die anderen erledigt meine Sekretärin für mich.“

„Manchmal bis 19 Uhr und manchmal auch länger, das kann ich nicht so genau sagen. Es kommt vor, dass ich irgendwo eingeladen werde und die Veranstaltung am Abend oder am Wochenende ist.“

„Es ist meistens sehr schön, weil ich viel gestalten kann.“

„Ich werde sehr gut bezahlt.“

„Bei dieser Frage musste ich mich auch erst informieren. Die Centmünzen (1 Cent, 2 Cent, 5 Cent) bestehen hauptsächlich aus Eisen, mit einem Kupfermantel drumherum. Die restlichen Centmünzen bestehen aus ,Nordischem Gold‘. Es ist natürlich kein echtes Gold, sondern das meiste ist aus Kupfer. Die 1-Euro-Münze besteht aus zwei Teilen: innen aus Kupfernickel und außen aus Messing. Bei der 2-Euro-Münze sind die beiden Teile einfach getauscht worden.“

„Ja, das schon. Aber auch die Mitarbeiter, die mit Kunden sprechen, waschen sich oft die Hände, so ungefähr viermal am Vormittag.“

„Die Sparkassen gibt es im nächsten Jahr seit 150 Jahren. Die erste Sparkasse gab es in Hamburg.“

„Ja, immer am 15. Tag eines Monats, weil dann der Lohn gezahlt wird. Und wenn die Leute in Urlaub fahren. Die Rentner holen meist am ersten Tag des Monats ihr Geld ab.“

„Im letzten Jahr haben 303 Kinder ihre Spardosen geleert und dafür ein kleines Geschenk bekommen. Für jedes Alter ist etwas dabei.“

„Ich habe 110 Mitarbeiter und zehn junge Leute, die gerade ausgebildet werden. Die meisten von ihnen haben das Gymnasium besucht.“

„25 Räume in Neunkirchen und 80 Räume in Burbach.“

„Wir haben unterschiedliche Geldautomaten. Einer kostet ca. 30 000 Euro. Insgesamt haben wir mehr als 20 Automaten.“

Nach diesen vielen Fragen und dem Notieren der Antworten brauchten die jungen Reporterinnen und Reporter unbedingt eine Pause. Unter anderem konnte sich die Klasse 4b an einem großen Buffet bedienen. Von Croissants bis Obst war alles dabei! Die meisten Kinder nahmen ihr Frühstück auf der Dachterrasse ein. Den Abschluss bildete ein Blick in den Tresorraum, hinter dem sich viele Schließfächer verbargen. Ulrike Nassauer-Schlemper verriet: „Einmal haben wir für einen Kunden eine sehr wertvolle Modelleisenbahn aufbewahrt.“

Klasse 4b der Grundschule Salchendorf mit Lehrerin Simone Klein

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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