Frühstücks-Treffen begeisterte

Veranstaltung stand unter dem Motto „Leben heute – trotz gestern und morgen!”

Siegen. Am Samstagmorgen freute sich Initiatorin Edith Fuhrmann zahlreiche Gäste zum nunmehr 28. „Frühstücks-Treffen für Frauen” im Gläsersaal der Siegerlandhalle willkommen zu heißen. Die Veranstaltung, die als allgemeiner Gesprächsaustausch über Lebens- und Glaubensfragen in 180 deutschen Städten seit mehreren Jahren immer wieder begeisterte Teilnehmerinnen anzieht, war auch in Siegen überaus gut besucht. 420 Interessierte, ob Jung oder Alt, frühstückten in geselliger Runde zusammen und tauschten sich aus. In einleitenden Worten deutete Edith Fuhrmann darauf hin, dass eine Veranstaltung wie diese den heutigen Bedürfnissen der Frauen entgegenkomme. Vorträge und persönliche Lebensberichte seien es, die jene Frühstückstreffen zu unverwechselbaren Begegnungen machten. Dann überließ sie Monika Klempnauer das Wort. „Heute ist ein schöner Tag!”, mit dieser hoffnungsvollen Feststellung begann sie ihren Lebensbericht. „Und doch wirft ein trauriges Ereignis aus der Vergangenheit meines Lebens einen weitreichenden dunklen Schatten voraus.” Von diesem Schatten sollte im Folgenden die Rede sein. Monika Klempnauer schilderte auf bewegende Weise die plötzliche Erkrankung ihrer Tochter Regina, beschrieb, wie sie trotz der Krankheit ihr Vertrauen auf Gott für sich bewahrt habe. Und auch als abzusehen war, dass Regina ihrer Krankheit erliegen sollte, so war doch in Mutter und Tochter bis zum Tage ihres Ablebens die Gewissheit von Gottes Nähe und Zuversicht bedeutend gewachsen. Monika Klempnauer betonte, dass sie selbst im Abschied von ihrem Kind noch Hoffnung im Glauben gefunden hatte. „Ich habe mich trotz allen erfahrenen Leides in Gott geborgen gefühlt.” „Ill be forever” erklangen die Stimmen der Musikgruppe „Shrora”, die das Frühstücks-Treffen gesanglich begleiteten. Die drei Mädchen und der Gitarrist führten den hoffnungsvollen Inhalt des Lebensberichts musikalisch fort, wenn sie vom „ewigen Leben” sangen, auf das uns Gott auf Erden vorbereitet. Heidi Krause-Frische, Pfarrfrau und langjährige Bundessekretärin im Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM), griff schließlich das Motto des Vormittags in ihrem Referat „Leben heute – trotz gestern und morgen!” auf. Sie appellierte, Umsicht, Rücksicht und Weitblick im Leben eines jeden von uns walten zu lassen. „Wir sind ständig unterwegs”, betonte sie, „und Gott traut uns zu, dass wir unsere eigene Lebenszeit ständig im Blick haben.” Heidi Krause-Frische wünschte schließlich ihren Zuhörerinnen nach lebendiger wie bilderreicher Rede, das Leben in der Vergangenheit wie in Gegenwart und Zukunft in Vertrauen auf Gott mit aufmerksamen Sinnen führen zu können.vg

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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