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Internationaler Tag der Tierrechte
Für ein Ende der „Gewaltkultur“

Ein Gräuel nicht nur für aktive Tierschützer: Bilder von Schweinen in viel zu kleinen Gehegen sind längst kein neuer Anblick mehr.
  • Ein Gräuel nicht nur für aktive Tierschützer: Bilder von Schweinen in viel zu kleinen Gehegen sind längst kein neuer Anblick mehr.
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gro Siegen. Am 10. Dezember ist der internationale Tag der Tierrechte. Der Grundgedanke hinter diesem denkwürdigen Tag ist, dass Tiere ebenso das Recht auf ein schönes langes Leben haben wie wir Menschen.
Tierschutz in SiegenAuch in Siegen gibt es viele soziale Bewegungen, die sich aktiv für die Tierrechte einsetzen. Neben der gemeinnützigen Organisation „ARIWA-Animal Rights Watch“ machen sich in der Umgebung noch die „Albert-Schweitzer-Stiftung“ und die „Siegen-Animal-Save“-Gruppe für Tiere stark. Die Aktivisten führen unter anderem regelmäßig Straßenaktionen durch und versuchen die Missstände in der Tierindustrie aufzudecken. 
Die politische ForderungDie Organisationen fordern Grundrechte für Tiere und kämpfen gegen die momentane „Gewaltkultur“ an.

gro Siegen. Am 10. Dezember ist der internationale Tag der Tierrechte. Der Grundgedanke hinter diesem denkwürdigen Tag ist, dass Tiere ebenso das Recht auf ein schönes langes Leben haben wie wir Menschen.

Tierschutz in Siegen

Auch in Siegen gibt es viele soziale Bewegungen, die sich aktiv für die Tierrechte einsetzen. Neben der gemeinnützigen Organisation „ARIWA-Animal Rights Watch“ machen sich in der Umgebung noch die „Albert-Schweitzer-Stiftung“ und die „Siegen-Animal-Save“-Gruppe für Tiere stark. Die Aktivisten führen unter anderem regelmäßig Straßenaktionen durch und versuchen die Missstände in der Tierindustrie aufzudecken. 

Die politische Forderung

Die Organisationen fordern Grundrechte für Tiere und kämpfen gegen die momentane „Gewaltkultur“ an. „Tiere sollen nicht mehr als Waren und Ressourcen zu unseren Zwecken ausgebeutet werden, sondern müssen als eigenständige Individuen ernst genommen und respektiert werden“, meint Sandra Franz, die Pressesprecherin von „ARIWA“.
Die Artzugehörigkeit der Tiere spielt beim Tierrecht keine Rolle. Ein Schwein oder ein Huhn sollte den Aktivisten zufolge nicht anders behandelt werden als ein Hund oder eine Katze, da alle die gleichen Fähigkeiten haben, Schmerz zu empfinden.

Der Hintergrund

Viele Tiere, die für die Nahrungsmittelindustrie gezüchtet werden, leben in Massentierhaltung. Aus diesem Grund können die Landwirte das Fleisch sehr preiswert auf den Markt bringen. In der heutigen Zeit wird den Tierrechten jedoch eine immer größer werdende Bedeutung zugeschrieben. Früher waren der Konsum von Fleisch, der Zoobesuch und das Tragen von Leder vollkommen normal. Dieses Denken hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt. Immer häufiger stellen wir uns die Frage: Sollten Tiere nicht auch Rechte haben? Denn dass ein Kilo Fleisch teilweise günstiger zu erwerben ist als frisches saisonales Gemüse, ist für viele nicht mehr zu erklären.

Was kann jeder Einzelne tun?

Nach Ansicht der Tierschützer kann jeder aktiv werden und etwas für die Tierrechte und den Tierschutz tun. Die Organisation „ARIWA“ empfiehlt jedem, beim nächsten Einkauf Produkte mit tierischem Ursprung im Regal stehen zu lassen und stattdessen leckere und gesunde vegane Alternativen auszuprobieren. Zwar ernähren sich in der heutigen Zeit viel mehr Menschen vegetarisch und vegan als vor 20 Jahren, dennoch seien diese nicht genug, um beispielsweise die Massentierhaltung endgültig zu stoppen. Wer Missbrauch an Tieren oder Auffälligkeiten im Umgang mit Tieren melden möchte, kann sich jederzeit an die genannten Gruppen wenden. Zusätzlich kann jeder, der sich für die Tierrechte einsetzen möchte, ehrenamtliches Mitglied der vielen gemeinnützigen Organisationen in Siegen werden.
Laut der Organisation „ARIWA-Animal-Rights-Watch“ sollte sich anlässlich des internationalen Tages der Tierrechte jeder mit diesem denkwürdigen Thema auseinandersetzen. „Nur wenn möglichst viele Menschen für Tierrechte aktiv werden und so den nötigen Druck aufbauen, wird sich etwas an den bestehenden Verhältnissen ändern“, behauptet Sandra Franz gegenüber der SZ.

Tierschutz-Organisationen im Netz

Alle Tierschutz-Organisationen sind über ihre Websites oder Facebook erreichbar.

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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