Für nur einen Azubi lohnt es sich

 Reichlich Anschauungsmaterial gab es für die Schülerinnen und Schüler auf den verschiedenen Stationen des Rundgangs beim zweiten Tag der Ausbildung des heimischen Unternehmens EJOT. Foto: mst
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mst - Auf die Bevölkerungsentwicklung hat auch ein Weltmarktführer wie EJOT natürlich nur sehr begrenzten Einfluss. Der Tatsache, dass die Bevölkerungszahl wie in nahezu allen ländlichen Regionen Deutschlands auch in Wittgenstein auf absehbare Zeit wohl weiter eine abnehmende Tendenz aufweisen wird, lässt sich jedoch unterschiedlich begegnen. Der heimische „Spezialist der Verbindungstechnik“ hat sich jedenfalls dazu entschieden, die Herausforderung der Suche nach Fachkräften für eine erfolgreiche Zukunft offensiv zu bestreiten und dafür auch ein Stück weit in Vorleistung zu treten. So hatte das heimische Unternehmen am Samstagvormittag wieder einmal zum „Tag der Ausbildung“ an die Bad Berleburger Produktionsstätte eingeladen.

Diese Idee war nach der erstmaligen Durchführung vor zwei Jahren am thüringischen Standort Tambach auch am Wittgensteiner Stammsitz umgesetzt worden und stieß hier im vergangenen Jahr auf eine beachtliche Resonanz unter Eltern, Lehrkräften, der Politik und natürlich vor allem den im Fokus stehenden Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen. Man habe diese auch in diesem Jahr wieder kontaktiert, um das Interesse und etwaige teilnehmende Personen abschätzen zu können, verriet Andreas Wolf, bei EJOT zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Abgesehen von der Berleburger Hauptschule, die mit den vom Thema Ausbildung besonders „betroffenen“ Klassen vollständig erschien, war der Rücklauf jedoch dieses Mal nicht ganz so groß, da die Eindrücke aus dem Vorjahr wohl für viele noch aktuell genug waren. Das Unternehmen gehe dennoch gerne auch in diesem Jahr trotz des notwendigen Aufwands in „Vorleistung“, da sich dieser schließlich schon lohne, wenn man später auch nur einen oder zwei von den Anwesenden als motivierte neue Auszubildende begrüßen könne, ergänzte Wolf.

Das Programm hatte sich im Wesentlichen nicht verändert, so dass erneut die Führungen quer über das Gelände im Zentrum standen, wodurch der potenzielle Nachwuchs einen Einblick in die Produktion erhielt und vor allem auch mit unterschiedlichen Mitarbeitern in Kontakt kommen sollte. Zuvor begrüßte Geschäftsführer Christian Kocherscheidt die Gäste in der nun ebenfalls zum Standort Astenbergstraße bzw. Herrenwiese gehörenden früheren Halle des benachbarten Getränkelieferanten. Man wolle mit dem „knappen Gut“ an potenziellem Nachwuchs in Kontakt treten und daraus „ein bisschen so was wie ein Ereignis machen“.

Spannend machen konnte es der Firmenchef sicherlich mit dem Hinweis, dass die heimischen Verbindungselemente zum Beispiel in den bekanntesten Smartphones, Automobilen oder der Reaktorschutzhülle von Tschernobyl Verwendung fänden. Das „Rückgrat gewerbliche Ausbildung“ oder genauer gesagt das, „was raus kommt“, ergänzte Kocherscheidt abschließend noch mit dem Hinweis auf die Entwicklungsmöglichkeiten nach einer erfolgreichen Ausbildung.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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