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Gegen Chaoten helfen nur Verbote – leider

SZ-Redakteur Michael Roth.
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Seit 1994 lebe ich in dieser kleinen, grünen Großstadt und gehe gerne zu Fuß in die Oberstadt. Zum Pizzaessen an der Hinterstraße, zum Bierchen trinken auf der alten Poststraße. Alles immer friedlich, selbst in heißen Sommerwochen.

Sieg

Seit 1994 lebe ich in dieser kleinen, grünen Großstadt und gehe gerne zu Fuß in die Oberstadt. Zum Pizzaessen an der Hinterstraße, zum Bierchen trinken auf der alten Poststraße. Alles immer friedlich, selbst in heißen Sommerwochen.

Siegen hat sich in all den Jahren den Charme einer angenehmen Wohn- und Arbeitsstadt verdient. Seit dem Ausbruch der Pandemie ist dieses Gefühl etappenweise gewichen, es hat sich unter der Hand einfach aufgelöst. Klubs und Kneipen waren lange geschlossen, irgendwann war das Flaschenbiertrinken auf den Kirchentreppen hipp und hopp geworden. Bei Sonnenschein gerne schon am Nachmittag. Nichts gegen eine Flasche Bier im Freien, aber mitgebrachte Musikanlagen haben auf dem Kornmarkt nichts zu suchen. Anwohner haben ein Recht auf halbwegs Ruhe zu nächtlicher Stunde. Das ist gar nicht mal spießig gemeint. Wer unbedingt Glasflaschen werfen muss, hat rein gar nichts verstanden. Der hat mitten in der Stadt nichts zu suchen, Zugereiste sollten diesen Unfug bitte in ihren Heimatdörfern ausüben, wo sie jeder kennt. Bis 30. September soll die Maßnahme – Schluss um 23 Uhr – erst mal gelten. Das finde ich nicht schlecht, obwohl sie hart ist. Anscheinend geht es nicht anders. Sollten Chaoten weiter in Scharen auftreten, bitte verlängern bis zum ersten Schneefall.

m.roth@siegener-zeitung.de

Junge Stadt, biedere Regeln

Autor:

Michael Roth (Redakteur) aus Siegen

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