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Kreuztal investiert in Friedhofskultur
Gemeinschaftsgrabfelder für Eichen und Kreuztal

Die Gemeinschaftsgrabanlage auf dem Eichener Friedhof gibt es seit 2016. Sie ist bald voll belegt.
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nja Kreuztal.  Auf den Friedhöfen in Kreuztal und Eichen werden im Laufe dieses Jahres weitere Bestattungsmöglichkeiten in sogenannten Gemeinschaftsgrabfeldern entstehen. Damit reagiert die Stadt auf den sich seit Jahren verfestigenden Wandel in der Bestattungskultur und hinsichtlich der Grabpflege, sagte Bürgermeister Walter Kiß am Montag im Infrastrukturausschuss, als die entsprechenden Pläne vorgestellt und anschließend einstimmig von der Politik goutiert wurden.
Man habe schon vor zehn Jahren den Trend erkannt und biete seither Gemeinschaftsgrabanlagen als Alternative zur „klassischen“ Erdbestattung und auch zum pflegeleichten Wiesengrab, das optisch wenig hermache und daher nicht jedermanns Sache sei, an.

nja Kreuztal.  Auf den Friedhöfen in Kreuztal und Eichen werden im Laufe dieses Jahres weitere Bestattungsmöglichkeiten in sogenannten Gemeinschaftsgrabfeldern entstehen. Damit reagiert die Stadt auf den sich seit Jahren verfestigenden Wandel in der Bestattungskultur und hinsichtlich der Grabpflege, sagte Bürgermeister Walter Kiß am Montag im Infrastrukturausschuss, als die entsprechenden Pläne vorgestellt und anschließend einstimmig von der Politik goutiert wurden.
Man habe schon vor zehn Jahren den Trend erkannt und biete seither Gemeinschaftsgrabanlagen als Alternative zur „klassischen“ Erdbestattung und auch zum pflegeleichten Wiesengrab, das optisch wenig hermache und daher nicht jedermanns Sache sei, an. Gemeinschaftsgrabfelder, so erläuterte er, würden ja hingegen von der Stadt gärtnerisch gestaltet. Friedhöfe als Ort der Erinnerung weiter aufzuwerten, sei ein wichtiges Anliegen.

Im Schnitt 310 Bestattungen pro Jahr

Von 2010 bis 2019 fanden auf Kreuztaler Friedhöfen im Schnitt 310 Bestattungen statt, erläuterte Johanna Müller vom Tiefbauamt. Die Zahl der Erdbestattungen sei dabei unter die 100er-Marke gerutscht. Vier der acht großen Friedhöfe verfügen über Gemeinschaftsgrabfelder – Ferndorf, Littfeld, Eichen und Buschhütten. Am beliebtesten sind dabei die Baumbestattungen mit durchschnittlich 40 Beisetzungen pro Jahr.

330.000 Euro  werden investiert 

330 000 Euro sollen nun in diesem Jahr in Gemeinschaftsgrabfelder in Kreuztal und Eichen sowie in vier oder fünf Bäume für Baumbestattungen in Krombach (am südwestlichen Ende) investiert werden.
In Eichen wird die seit 2016 bestehende Anlage um zwei weitere Grabnischen für jeweils 32 Urnen erweitert – optisch in Anlehnung an die vorhandene, in der es nur noch drei freie Plätze gibt. Ab 2025, so Müller, könne man dann auch die Räume zwischen diesen drei Anlagen angehen: Dort sind dann zweimal je 13 Erdgräber geplant. Bis 2024 haben dort aber noch zwei Gräber Bestandschutz.
Auf dem südlichsten Zipfel des Kreuztaler Friedhofs sind Gemeinschaftsgrabfelder für 34 Erdgräber (im vorderen Bereich) und 62 Urnen, angeordnet in Halbkreisen, geplant. Mit Grauwackefindlingen muss das Hanggelände abgefangen werden. Es wird in allen Anlagen Sitzgelegenheiten – Orte zum Innehalten und Verweilen – geben.
Weitere Planungen für den Krombacher Friedhof laufen ebenfalls schon; hier soll ab 2021 ein Gemeinschaftsgrabfeld für 65 Urnen nahe der Friedhofshalle angelegt werden. Die Kosten hierfür wurden noch nicht ermittelt.  Arne Siebel (CDU) fragte im Ausschuss nach der Akzeptanz des Krombacher Kolumbariums. Im vergangenen Jahr, wusste Johanna Müller, gab es dort zwei Beisetzungen; im Schnitt seien es drei per anno. Siebel regte an, über eine optische Aufwertung des Raums nachzudenken, um die Akzeptanz somit vielleicht zu erhöhen.

Autor:

Anja Bieler-Barth (Redakteurin) aus Siegen

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