Gespräch mit Anliegern führen

Statement des Bürgermeisters nach Betriebsunglück

sz Siegen. Die schwere Verpuffung in der Stranggussanlage der Walzengießerei Gontermann-Peipers, bei der am vergangenen Donnerstag zwei Mitarbeiter ums Leben kamen, wird auch in den politischen Gremien der Stadt Siegen zur Sprache kommen. Zu einem Anfragepaket der SPD-Fraktion (siehe gestrige SZ-Ausgabe) wird Bürgermeister Ulf Stötzel in der Hauptausschuss-Sitzung am kommenden Mittwoch, 29. Januar, Stellung beziehen. Ein kurzes schriftliches Statement versandte er bereits gestern Abend an die Presse.

Die Stadt Siegen, so der Bürgermeister, sehe sich zum einen in der Pflicht, alles zu tun, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Zum andern gelte es aber auch, den Erhalt der Arbeitsplätze bei Gontermann-Peipers zu sichern. Beim Standort Hain handele es sich um einen der letzten bestandsgeschützten Altstandorte für Industriebetriebe. Maßgeblich für den Betrieb der Stranggussanlage sei eine entsprechende Genehmigung der Bezirksregierung aus dem Jahr 1992 nach den einschlägigen Vorschriften des Immissionsschutzrechtes. Stötzel: »Eine immissionsschutz- oder gewerberechtliche Zuständigkeit der Stadt Siegen diesbezüglich war und ist nicht gegeben.« Die entsprechenden Genehmigungszuständigkeiten lägen beim Staatlichen Umweltamt bzw. bei der Bezirksregierung – im vorliegenden Fall beim Arnsberger RP.

In Gesprächen mit der Geschäftsführung der Firma Gontermann-Peipers sei vereinbart worden, dass zunächst die Untersuchungen bezüglich der Unfallursache abgeschlossen werden sollen, an der zahlreiche Institutionen wie z.B. das Staatliche Umweltamt und das Staatliche Amt für Arbeitsschutz beteiligt seien. Bevor an der Unglücksstelle wieder die Produktion startet, wird das Unternehmen nach den Worten des Bürgermeisters gemeinsam mit der Stadt Siegen die Anlieger zu einem Gespräch einladen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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