Große Vielfalt von Ostern gezeigt

 Die Eierbahn auf dem Außengelände des Heimatmuseums Banfetal in Banfe war ein echter Magnet vor allem für die jungen Besucher. Es entwickelten sich dabei sogar kleine Rennen mit den bunten Eiern. Foto: Timo Karl
  • Die Eierbahn auf dem Außengelände des Heimatmuseums Banfetal in Banfe war ein echter Magnet vor allem für die jungen Besucher. Es entwickelten sich dabei sogar kleine Rennen mit den bunten Eiern. Foto: Timo Karl
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tika - Es war eine stilechte Ausstellung und sie stand ganz im Zeichen der bunten Eier. „Das Ganze soll eine Einstimmung auf Ostern sein. Und das kommt bei den Besuchern an“, befand Eckhard Linke. Der Leiter des Heimatmuseums Banfetal in Banfe war am Karfreitag zufrieden mit der Resonanz bei der Sonderausstellung anlässliche des Osterfestes an diesem Wochenende. Seit über drei Jahrzehnten veranstaltet das Museum an Karfreitag eine solche Öffnung. „Wir hatten die erste Ausstellung dieser Art im weiteren Umfeld. Diese Aktion ist ein echter Publikumsmagnet“, konstatierte der Banfer. Thematisch hatten sich der Leiter und die zahlreichen Helfer einiges einfallen lassen, um die Besucher auf Ostern vorzubereiten. Dabei hatten sie ganz bewusst auf Angebote für alle Altersklassen gesetzt. Zu einem echten Dauerbrenner hat sich dabei die Eierbahn entwickelt, die auf dem Außengelände des Museums aufgebaut war. Entsprechend rege nutzten die jüngeren Besucher die Moos-bedeckte Bahn und ließen bunt gefärbte Eier um die Wette rollen.

Neu hingegen war ein Osterdorf in Miniaturform, dass im Inneren des Heimatmuseums aufgebaut war. Mit viel Liebe zum Detail und großer Kreativität hatte Magdalene Lindorfer aus Bad Laasphe das Dorf entworfen – von Ei-förmigen Häusern, über das Eierfärben bis hin zu Soleiern hatte die Lahnstädterin zahlreiche Einzelheiten geschickt dargestellt und miteinander verknüpft. „Es ist einfach toll, was da entstanden ist – dafür braucht es eine Menge Geduld und Kreativität“, wusste Eckhard Linke, der sich von dem Kunstwerk überaus begeistert zeigte. Ausgestellt waren zudem zahlreiche Eierhüllen – vom Ei eines Emus bis zu dem einer Zwergwachtel war alles dabei. „Wir wollen mit dieser Auswahl darstellen, wie viele Arten und Größen von Eiern es gibt – denn Eier gehören schlichtweg zu Ostern dazu“, erklärte der Museumsleiter.

Echte Hingucker waren indes die verschiedenen Varianten gefärbter Eier, die wiederum kleine Kunstwerke waren. Eines der Highlights waren die sogenannten Mardorfer Eier. Dabei kommt eine Maltechnik der Ostermalerei im Amöneburger Becken zum Einsatz. Dass in der Museumsküche indes ein Eierfärben in traditioneller Manier stattfand, verstand sich fast schon von selbst. Zugleich thematisierten die Verantwortlichen das Osterfest unter regionalen Aspekten und letztlich auch als Frühlingsbrauch fernab der christlichen Vorstellungen. Im Fokus standen das Ostereierwerfen, Osterfeuer, das Osterwasser, die Ostergärtchen und nicht zuletzt das Osternest. Die thematische Bandbreite der Sonderausstellung war groß. Und gerade dies wussten die Besucher im Heimatmuseum Banfetal zu schätzen.

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