Großer Bahnhof für die Sänger

 Die Auszeichnung für 60 bzw. 65 Jahre aktive Sangestätigkeit stellt einen Höhepunkt der Ehrungen dar, die Sängerkreis-Vorsitzender Jürgen Saßmannshausen-Aderhold (l.) und NRW-Chorverbands-Präsident Hermann Otto (3.v.r.) vornahmen. Foto: mst
  • Die Auszeichnung für 60 bzw. 65 Jahre aktive Sangestätigkeit stellt einen Höhepunkt der Ehrungen dar, die Sängerkreis-Vorsitzender Jürgen Saßmannshausen-Aderhold (l.) und NRW-Chorverbands-Präsident Hermann Otto (3.v.r.) vornahmen. Foto: mst
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mst - Nein, es ist kein Wahlkampf, auch wenn manche der etwa 200 Sängerinnen und Sänger im Auer Bürgerhaus am Samstagnachmittag möglicherweise den Eindruck gewonnen habe dürften. Vielmehr war es wohl das Interesse und der Respekt für die Arbeit der heimischen Chöre, der eine Vielzahl von Ehrengästen zur zentralen Jubilarehrung des Sängerkreises Wittgenstein lockte. So konnte Vorsitzender Jürgen Saßmannshausen-Aderhold vom frischgebackenen neuen Ortsvorsteher Christian Schneider über die Vertreter der Städte und des Kreises bis zum Landtagsabgeordneten Falk Heinrichs und dem Bundestagsabgeordneten Volkmar Klein Vertreter aller Ebenen willkommen heißen.

Bei den Grußworten trat dabei ein weiterer Neuling an das Rednerpult, der aber im Grunde im Chorumfeld doch schon ein „alter Hase“ ist, erwartet ihn doch selbst beim Chorverband Siegerland in zwei Wochen eine Ehrung für 25-jährige aktive Sangestätigkeit, wie er verriet. Gemeint ist der neue Landrat Andreas Müller, der in seiner weiteren Funktion als Chorleiter auch gleich mal eine Probe verschoben hatte, um bei den Wittgensteiner Sangesschwestern und -brüdern anwesend sein zu können.

So konnte man ein Gefühl der Authentizität spüren, wenn er neben der gesellschaftlichen Bedeutung des 80 Jahre alten Sängerkreises mit seinen 54 Chören und etwa 1300 Aktiven auch auf die positiven Auswirkungen des Gesangs auf die soziale Kompetenz und das übrigens wissenschaftlich belegte gesundheitliche Wohlbefinden hinwies. Bad Berleburgs Bürgermeister Bernd Fuhrmann überbrachte anschließend auch die Grüße aus Bad Laasphe und Erndtebrück und ergänzte die Bedeutung der heimischen Gesangvereine um den Aspekt der Bereicherung des dörflichen Lebens für ein „liebens- und lebenswertes Wittgenstein“.

„Mächtig stolz“ zeigte sich Jürgen Saßmannshausen-Aderhold, dass man in diesem Jahr den Präsidenten des Chorverbands NRW für die Laudatio auf die zu ehrenden Sängerinnen und Sänger begrüßen konnte. Gleichzeitig, so fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu, könne ja auch „heute mal ein Siegerländer helfen“, wenn er selbst jeden (Werk-)Tag als Mitarbeiter des Kreises diese unterstützte. Doch auch Hermann Otto erwies sich als nicht minder schlagfertig, wobei ihm logischerweise die gute Kenntnis der Chorszene zu Gute kam.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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