Großes Fest für Charlotte

 Viele Helfer und Unterstützer versammelten sich am Montag auf dem Marktplatz – ganz vorne Stefanie Müller mit den Kindern Felix, Sophie und Charlotte und ihrer Mutter Christina Pietsch. Foto: Nicole Klappert
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nik - Auch um dies zu signalisieren, hatten sich am Montag zahlreiche Unterstützer der Aktion „Wandern für Lotti“, aus der unversehens „Deutschland wandert für Lotti“ wurde, auf dem Bad Berleburger Marktplatz eingefunden.

Der Zieleinlauf des gebürtigen Berleburgers René Müller, der von Schwangau aus eine Delfintherapie für seine kleine, geistig behinderte Tochter Charlotte erlaufen wollte, wird anders aussehen als geplant: Wie berichtet, musste Müller seine über Monate vorbereitete Aktion abbrechen, denn die Füße spielten nicht mehr mit. Keine Lapalie: Auf dem Marktplatz war auch Stefanie Müller mit der dreieinhalbjährigen Lotti, der „Hauptakteurin“ also, und deren Geschwistern Sophie und Felix zu Gast. Sie erzählte der Siegener Zeitung, dass sich ihr Mann inzwischen ebenfalls in Bad Berleburg aufhalte, auf Anraten seiner Ärzte aber mit Blick auf eine mögliche Verschlimmerung nicht weiterlaufen solle. Dennoch möchte er gern wenigstens die Schlussetappe von Siegen nach Bad Berleburg gehen – was daraus wird, steht derzeit aber in den Sternen. Nicht in der Sternen steht, dass die von Vereinen, Freunden, Gewerbetreibenden und natürlich der Familie zugesicherte Unterstützung wegbricht.

Wie geplant wird es am Samstag, 21. Juni, auf dem Marktplatz ein großes, fröhliches Fest zugunsten von Lotti geben, federführend organisiert vom Jugendförderverein Bad Berleburg vor dem WM-Fußballspiel Deutschland – Ghana, das im Rahmen des Public Viewing hier übertragen wird.  Die Bühne steht, die Stände stehen, das Bierrondell steht. Sandra Janson erläutert den Ablauf: „Um 16 Uhr geht es mit Kaffee und Kuchen familienfestmäßig los“. Dann heißt es warten, bis René Müller und seine Mitläufer ankommen. Ab 16 Uhr spielt auch die Schülerband Teenietus M3 aus dem Siegerland, die sich „für lau“ in den Dienst der guten Sache stellt. Und dann sind da  neben diversen gewerblichen Unterstützern die Schützenvereine Berghausen und Schüllar-Wemlighausen plus viele Freunde. Lottis Oma Christina Pietsch nicht zu vergessen: Sie fertigte 50 Stirnbänder in Krönchen-Form an, denn ihre kleinen Enkelinnen wohnen in Schwangau schließlich neben einem richtigen Märchenschloss. Auch diese Handarbeiten gehen am Sonntag für den guten Zweck über die Theke. Und dann ist da ja noch Lotti. Nicht das kleine Mädchen, sondern ein netter Delfin gleichen Namens. Wenn man ganz genau hinhört, dann sagt er mit weit geöffnetem Schnabel: „Bitte spenden!“

Weitere Infos: www.wandern-fuer-lotti.de und auf Facebook.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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