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Umgestaltung zwischen Kochs Ecke und Obergraben
Grünes Licht für Fahrradfahrer

Diese Fahrspuren werden bald neu aufgeteilt: Die Koblenzer Straße in der Siegener Stadtmitte.
  • Diese Fahrspuren werden bald neu aufgeteilt: Die Koblenzer Straße in der Siegener Stadtmitte.
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  • hochgeladen von Marc Thomas

js Siegen. Die Umgestaltung der Koblenzer Straße zwischen Kochs Ecke und Obergraben in der Siegener Innenstadt ist beschlossene Sache. Der Bauausschuss gab am Mittwoch mit knapper Mehrheit grünes Licht für die von der Verwaltung durch mehrere Gremien navigierte Planung, die auf der Zielgeraden noch einmal für kontroverse Debatten gesorgt hat.

Eigentlich sollte es in dieser kommunalpolitischen Runde gar nicht mehr um Grundsätzliches, sondern nur noch um Details gehen. 2018, also noch in der vorherigen Wahlperiode des Rates, hatte der damalige Bauausschuss einen Beschluss gefasst, wie die Verkehrsfläche zwischen Autos, Bussen und Radfahrern aufgeteilt werden soll.

js Siegen. Die Umgestaltung der Koblenzer Straße zwischen Kochs Ecke und Obergraben in der Siegener Innenstadt ist beschlossene Sache. Der Bauausschuss gab am Mittwoch mit knapper Mehrheit grünes Licht für die von der Verwaltung durch mehrere Gremien navigierte Planung, die auf der Zielgeraden noch einmal für kontroverse Debatten gesorgt hat.

Eigentlich sollte es in dieser kommunalpolitischen Runde gar nicht mehr um Grundsätzliches, sondern nur noch um Details gehen. 2018, also noch in der vorherigen Wahlperiode des Rates, hatte der damalige Bauausschuss einen Beschluss gefasst, wie die Verkehrsfläche zwischen Autos, Bussen und Radfahrern aufgeteilt werden soll. Die Verwaltung hatte noch ein paar Hinweise und Wünsche eingearbeitet, insbesondere sollte das Linksabbiegen für Radfahrer in die Bahnhofstraße sicherer und weniger kompliziert als zunächst geplant ausfallen. Genau daran verfing sich nun in mehreren Gremien die Diskussion.

Radverkehr mit eigener Grünphase

Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, soll der 1,85 Meter breite Radfahrstreifen in nordöstliche Fahrtrichtung ab Höhe Oranienstraße nicht mehr in einen Radschutzstreifen übergehen, sondern als gleichbleibend breiter Radfahrstreifen bis an den Knotenpunkt Obergraben fortgeführt werden – damit entfällt das Kreuzen des in den Obergraben rechtsabbiegenden Verkehrs mit dem Radverkehr. Am Knotenpunkt soll der Radverkehr zukünftig eine eigene Grünphase erhalten. Die Radler dürfen exklusiv schon dann in die Pedale treten, wenn der restliche Verkehr noch warten muss. Sie können also gänzlich konfliktfrei in alle Richtungen fahren, also auch nach links in die Bahnhofstraße.

So weit, so gut. Das Problem an der Planung ist jedoch, dass der neue Radstreifen auf dem gesamten Teilstück der Koblenzer Straße in Fahrtrichtung Innenstadt nicht ganz rechts, sondern zwischen Kfz- und Busspur verläuft. Dagegen sprachen sich nochmals einige der Politiker klar aus. Sie befürchten, dass die Radfahrer demnächst „in die Zange genommen“ werden könnten von Bussen und Kleinlastwagen.

Radweg direkt neben Bürgersteig ein Problem

Benjamin Hinkel von der Verwaltung musste die Pläne abermals rechtfertigen. Den Radweg direkt neben dem Bürgersteig als äußere Fahrspur anzulegen, sorge für ein anderes Problem. Schließlich liege in diesem Bereich die ausgesprochen stark frequentierte Bushaltestelle „Koblenzer Straße“. An irgendeiner Stelle müsste es also zu einer Kreuzung von Rad- und Busverkehr kommen, wenn die Fahrspuren noch gewechselt würden.

Darum aber, so rief die Verwaltung abermals in Erinnerung, gehe es nun ohnehin gar nicht mehr – der Grundsatzbeschluss stehe seit mehr als zwei Jahren. Seinerzeit habe selbst der ADFC keine Bedenken geäußert, anders als in dieser neuen Beratungsrunde, sagte Anke Schreiber, Abteilungsleiterin Straße und Verkehr bei der Stadtverwaltung.

Autor:

Jan Schäfer (Redakteur) aus Siegen

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