Grund will wieder Golddorf sein

 Dauerhafter „Nothaushalt“: Das entfichtete Haus „Bau“ kann sich sehen lassen. Foto: Jan Schäfer

js - Große Ehre und besondere Herausforderung zugleich war es am Dienstag für Grund als letzter Teilnehmer des Dorfwettbewerbs anzutreten. Als amtierendes Golddorf von 2011 musste das Heimatörtchen von Jung-Stilling nicht nur Mut aufbringen, sondern auch Neues präsentieren. „Grund ist in Bewegung“, erklärte Ortsvorsteher Martin Born die Motivation, nach nur drei Jahren schon wieder anzutreten.

Die Grunder haben sich den Abschlussbericht der Vorrunde zu Herzen genommen. Im Dorfgemeinschaftshaus wurde renoviert, die räumliche Verbindung zur Turnhalle ist hergestellt. Die Ginsberger Heide und die Ginsburg werden als Kultur-, Sport- und Tourismuszentrum geschätzt und auch unten im Tal, im eigentlichen Dorf, hat sich einiges getan. Der Nachwuchs im Dorf ist sehr aktiv, beteiligt sich an allen möglichen Festen und Veranstaltungen und hat in diesem Frühjahr mit dem „Tanz aus dem Mai“ eine eigene Marke gesetzt.

Und als kurz vorm Ende kein freundliches Wort mehr reichte, sprangen die raubeinigen Schlossberg-Raubritter aus dem Gebüsch zur Hilfe. Im barschen Ton des Mittelalters und mit deftigen Sprüchen trieben sie die Juroren noch einmal zu einem finalen Aufstieg in den Hauberg an. Fortsetzung dürfte folgen. Daran ließen die Grunder keinen Zweifel.

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