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Serie "Kandidaten im SZ-Check"
Guido Müller (FDP) steht Rede und Antwort

Im SZ-Kandidaten-Check: Guido Müller (FDP).
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sz Siegen/Bad Berleburg. Am 26. September wird der neue Bundestag gewählt. Die Siegener Zeitung stellt die sechs Direktkandidaten der im aktuellen Bundestag vertretenen Parteien (mit Fraktionsstatus) vor. Den Anfang machte Bundestagsabgeordneter Volkmar Klein (CDU). Nach Luiza Licina-Bode (SPD) und Ekkard Büdenbender (Linke) ist nun Guido Müller (FDP) an der Reihe. Es folgen Laura Kraft (Grüne) und Henning Zoz (AfD). Als Direktkandidaten bzw. Einzelbewerber treten darüber hinaus Inka Berg (Volt), Hubert Weber (Die Basis), Tobias Wied (Die Partei), Horst Günter Linde (Freie Wähler) und Roland Meister im Wahlkreis 148 (Siegen-Wittgenstein) an.
Fünf Stichworte ergeben fünf AussagenDer Klimawandel ...
... braucht vor allem technische Antworten.

sz Siegen/Bad Berleburg. Am 26. September wird der neue Bundestag gewählt. Die Siegener Zeitung stellt die sechs Direktkandidaten der im aktuellen Bundestag vertretenen Parteien (mit Fraktionsstatus) vor. Den Anfang machte Bundestagsabgeordneter Volkmar Klein (CDU). Nach Luiza Licina-Bode (SPD) und Ekkard Büdenbender (Linke) ist nun Guido Müller (FDP) an der Reihe. Es folgen Laura Kraft (Grüne) und Henning Zoz (AfD). Als Direktkandidaten bzw. Einzelbewerber treten darüber hinaus Inka Berg (Volt), Hubert Weber (Die Basis), Tobias Wied (Die Partei), Horst Günter Linde (Freie Wähler) und Roland Meister im Wahlkreis 148 (Siegen-Wittgenstein) an.

Fünf Stichworte ergeben fünf Aussagen

Der Klimawandel ...
... braucht vor allem technische Antworten. Statt Verbote setzen wir auf einen konsequenten CO2-Deckel und neue Ideen. Zwei Beispiele: Mit synthetischem Kraftstoff können alte Autos CO2-neutral, und energieintensive Betriebe können durch sauberen Wasserstoff betrieben werden. Man muss das aber wollen und fördern! Mit Verboten verändert man eine Gesellschaft nicht, mit guten Erfindungen schon.
Das nächste Corona-Schuljahr ...
... findet hoffentlich ohne Unterrichtsausfall statt. Was Familien im vergangenen Jahr für zusätzliche Belastungen hatten, war enorm. Das darf sich so nicht wiederholen. Hoffentlich erlaubt man uns endlich, in den Schulklassen Luftfilter aufzustellen. Das vereinsamte Lernen vorm Rechner ist kein Zukunftsmodell und nicht die Antwort auf Corona. Kinder brauchen andere Kinder zum Austausch.
Zuwanderung ...
... ist ein wichtiges Zukunftsthema für Deutschland und hat erst einmal nichts mit Asyl zu tun. Deutschland fehlt wegen der geburtenschwachen Jahrgängen auf lange Zeit der Nachwuchs. Es wird Zeit für ein echtes Einwanderungsgesetz. Dabei spielen die eigene Qualifikation, offene Stellen, die Bereitschaft, die deutsche Sprache zu lernen (!), und Integrationswillen eine entscheidende Rolle.
Das Tempolimit auf der Autobahn ...
... brauchen wir nicht. Es ist ohnehin eine Alibi-Diskussion. Denn das Tempo auf Autobahnen wird in Zukunft durch die Leistungsfähigkeit der Sensoren für das autonome Fahren bestimmt, das ab 2030 kommen soll. Der Fortschritt der Sensorentechnologie wird über die Geschwindigkeit entscheiden. Übrigens: Ich wäre froh, wenn ich auf unseren maroden Autobahnen mal wieder frei fahren könnte... ;0)
Eine Steuerreform ...
... ist überfällig. Und damit meine ich zuallererst die Zuständigkeit bei der Steuererhebung. Den Kommunen bleibt zu wenig Geld, um ihre Infrastruktur zu finanzieren. Der Bund hingegen hat keine Einnahmenlast. Wir brauchen daher keine höheren Steuern, sondern einen sparsamen, schlanken Staat. Dann bleibt mehr Geld im eigenen Portemonnaie, über das die Bürger selbstbestimmt entscheiden.

Fürsprache Es freut mich, dass Guido Müller unser Kandidat für den Bundestag ist. Er setzt damit eine Tradition unserer Kreispartei fort, Kandidaten und Kandidatinnen ins Rennen zu schicken, die über Berufserfahrung außerhalb der Politik verfügen und in der Kommunalpolitik aktiv sind. Meines Erachtens etwas, was in Berlin derzeit zu kurz kommt. Das sind gute Voraussetzungen, die Interessen unserer Region zu vertreten. Er ist sachkundig, weiß was er will, und ist damit der Richtige für Berlin. Helga Daub, MdB a. D.
Werdegang Mitglied der Freien Demokraten seit 1998; ein Jahr später Sachkundiger Bürger im Verkehrsausschuss des Kreistages; 2003 für Helga Daub in den Kreistag berufen; seit 2009 bis heute der Fraktionsvorsitzende der Liberalen im Kreistag. Nach dem Abitur am Gymnasium am Rosterberg folgte das Geschichtsstudium in Siegen – mit Abschluss ;0). Beruflich bin ich seit mehr als 20 Jahren (selbstständiger) PR-Berater. Meine Schreibtische stehen in Niederschelden, in Siegen und in Köln – je nachdem, an welchen Projekten ich gerade arbeite. Privat bin ich seit zehn Jahren verheiratet, wir haben zwei Kinder (plus zwei Hunde und eine Katze) und leben in einer fantastischen Nachbarschaft in der Nähe des Leimbachstadions.
Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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